„Region ist stark und wird stark bleiben“
Hubert Overesch betont die Rolle der Volksbank Münsterland Nord als Stabilisator in der Wirtschaft.

 „Die Corona-Pandemie ist ein großer exogener Schock, der einige Unternehmen trotz Bereitstellung von Fördermitteln zur Aufgabe zwingen wird“, befürchtet Hubert Overesch. Im Kundenkreis der Volksbank Münsterland Nord würden sich die Effekte nach jetzigen Erkenntnissen in Grenzen halten.

„Unsere Region Münsterland ist stark und wird stark bleiben. Die Liquiditätslage unserer Kunden ist erstaunlich gut. Viele habe in den vergangenen Jahren ihr Eigenkapital gestärkt“, erläutert der Experte. Im Übrigen zeigten boomende Aktienmärkte, dass Investoren die Zukunft recht positiv einschätzten. Die Volksbank Münsterland Nord sehe sich in bester Ausgangslage, um die für die Finanzierung von Investitionen dringend benötigte Kreditvergabe in der Corona-Krise und danach unterstützen zu können. Kommt der Mittelstand besser oder schlechter durch die Krise? Dazu erkennt Overesch eine dreigeteilte Situation. „Hart betroffen sind alle Branchen, die mit Freizeit, Unterhaltung und Lebensfreude der Menschen außerhalb der eigenen vier Wände zu tun haben, wie zum Beispiel Restaurants, Kultur, Events, Reisen und Einzelhandel. Im Gegensatz dazu boomen seit Monaten der Online-Handel und beispielsweise alles rund um Haus und Garten. Im Lockdown machen es sich die Leute zuhause gemütlich.“ Die Mehrheit der Unternehmen komme noch ganz gut durch die Krise. Das Kurzarbeitergeld sei dabei für viele eine Hilfe.

„Wir haben uns seit dem Frühjahr 2020 auf die Situation eingestellt und alle notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Kundenverkehr umgesetzt. Auch Arbeitsprozesse haben wir umgestellt. Homeoffice und digitale Beratungsgespräche gehören mittlerweile zum Arbeitsalltag“, erläutert Overesch.

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