Ruhiger Dienst für die DRK-Helfer
Eine positive Bilanz des Karnevalsumzugs zog jetzt das Deutsche Rote Kreuz. Zahlreiche Helfer waren neben der Strecke im Einsatz.

Unter Leitung von Rettungsassistent Christoph Peper wurden drei Rettungswagen, ein Krankenwagen, ein Notarzt sowie drei Gruppen als Sanitäter zu Fuß am Umzug eingesetzt. „Wir haben die Fahrzeuge so am Umzug verteilt, dass jedes Hilfeersuchen schnellstmöglich erfüllt werden konnte“, erklärt Einsatzleiter Peper.

In bekannter Form und als Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden stand an der Overbergstraße vor der Postagentur die mobile Unfallhilfsstation sowie die Einsatzleitung bereit. „Eine besondere Aufgabe hatte das Einsatzquad des DRK, die Frequenz der Anforderungen war in diesem Jahr erhöht“, bilanziert Peper. „Die Wendigkeit und die Größe des Quads, schnell durch ein Pättchen oder am Umzug vorbei als erstes am Einsatzort zu sein, beweist sich immer mehr als richtige Strategie.“

Im Verlauf des Umzugs standen 28 Rettungskräfte det DRK- Ortsgruppe Everswinkel, Warendorf, Telgte sowie des Malteser Hilfsdiensts aus Warendorf zur Verfügung. Im Verlauf des Umzuges wurden einige kleinere Hilfeleistungen durchgeführt, Pflaster geklebt und Verbände angelegt. Eine alkoholisierte Person wurde in die Obhut der Eltern übergeben. Etwas mehr Einsatzaufkommen konnte nach Ende des Umzugs mit den feiernden Gästen in den Straßen verzeichnet werden. Insgesamt war es – verglichen mit den Jahren zuvor – ein sehr ruhiger Einsatz, so die Bilanz der Einsatzleitung. Lediglich vier Patienten mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden. Um 24 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte den Dienst beenden.

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