Schönste Teckel auf dem Laufsteg
Bild: Baumjohann
Präsentieren die Rassenvielfalt: (v. l.) Marion Leifeld mit Rauhaardackel Yamie, Meinolf Ahlers mit Langhaardackel Chio und Petra Niederhäuser mit Kurzhaardackel Carl.
Bild: Baumjohann

Im Mittelpunkt aber standen natürlich die Teckel. 41 Hunde wurden Zuchtrichter Dieter Schlöder von ihren Besitzern vorgestellt. Bevor der Essener den Hunden allerdings ihre Formwertnoten verlieh, untersuchte er die Tiere gründlich. „Die Formwertnote gibt Aufschluss darüber, wie gut ein Hund den Zuchtstandards entspricht und wie gut er damit zur Zucht geeignet ist“, erklärte Richter Schlöder. Von vorzüglich über sehr gut und gut bis hin zu genügend und disqualifiziert reicht das Notenspektrum.

Während Teckel mit einer Formwertnote von vorzüglich und sehr gut ohne weiteres in der Zucht eingesetzt werden dürfen, bedarf es bei mit gut bewerteten Tieren weiterer Qualifikationen wie etwa einer sehr guten Jagdeignung. „Es gibt auch Kriterien, die von vornherein von der Zucht ausschließen“, sagt Schlöder. Zur Ermittlung der Formwertnote betrachtet Dieter Schlöder verschiedene Kriterien. Die Zähne des Teckels nimmt er ebenso unter die Lupe wie Rute und Vorbrust: „Die Anatomie des Hundes muss stimmen“, sagt er.

Kriterien, die „Annemieke von der steinernen Furt“ nahezu optimal erfüllt. Die Rauhaarteckelhündin, vorgestellt von ihrer Besitzerin Tanja Joerke, wurde als schönstes Tier der Zuchtschau präsentiert. Als schönster Hund der Veteranenklasse wurde die 13 Jahre alte Rauhaarhündin „Emma“, die von der neunjährigen Charlotte Schulze Zurmussen vorgestellt wurde, ausgezeichnet. Der Titel des schönsten Hundes der Jüngstenklasse ging an die acht Monate alte Rauhaarteckelhündin „Berta B. vom Weidenteich“, die von ihrer stolzen Züchterin und Besitzerin Birgit Breforth geführt wurde.

Aber nicht nur die Bewertungen und Prämierungen standen am Sonntag im Mittelpunkt. „Eine Zuchtschau ist immer auch ein Treffen von Hundefreunden zum Erfahrungsaustausch und Fachsimpeln“, sagt Theo Leifeld. Zudem hatte die Gruppe Münster-Ascheberg im Deutschen Teckel-Club für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Erfahrene Vereinsmitglieder brachten Kindern das richtige Führen eines Teckels näher. An einigen aufgebauten Agility-Hindernissen konnten zudem Fähigkeiten getestet werden.

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