Schwester hat offenes Ohr für Bewohner
Ein herzliches Willkommen für Schwester M. Gonzagis (Mitte) gab es im Haus St. Magnus im Kreise von Geschäftsführung, Hausleitung, Bewohnerbeirat und Mitarbeitern.

Die 77-jährige Mauritzer Franziskanerin hat keine Berührungsängste, wenn es um Laptop, Handy und Whatsapp geht. „Wenn ich einem Bewohner in einer schweren Stunde beistehen kann, rufen sie mich an oder sie schicken mir eine Nachricht aufs Handy. Die Antwort ist immer die gleiche: Ich komme“, ermutigt sie die Mitarbeiter, ihren Einsatz anzufordern.

Dieses wichtige Anliegen tat die immer gut aufgelegte Ordensschwester bei ihrer offiziellen Begrüßung kund. Hausleitung, Bewohnerbeirat, die Wohnbereichsleitungen und Mitarbeitervertreter hießen sie in Everswinkel willkommen. Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann betonte: „Wir freuen uns, dass nach der Verabschiedung von Schwester Augustini erneut eine Ordensschwester im St.-Magnus-Haus Dienst am Menschen tut. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Schwester Gonzagis, die gebürtig aus Ahaus-Wüllen stammt, trat 1961 in den Orden ein und legte das Krankenpflegeexamen ab. In ihrem aktiven Dienst als Krankenschwester durchlief sie viele Stationen und Fachbereiche, war unter anderem als Pflegedienstleitung und in der Krankenpflegeausbildung in Ahlen tätig.

Ihre letzte langjährige Station war Wamel/Körbecke am Möhnesee, wo sie 26 Jahre verschiedene Aufgaben in der Kirchengemeinde St. Elisabeth wahrnahm und dort zuletzt in den sieben zugehörigen Altenheimen Menschen in der letzten Lebensphase begleitete. Zeit und stets ein offenes Ohr will sie nun den Bewohnern des St. Magnus-Hauses schenken. Nicht nur digital ist sie auf kurzem Wege erreichbar, sondern auch räumlich: Sie lebt direkt neben dem St.-Magnus-Haus in einer Wohnung des Betreuten Wohnens.

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