Spannender Wettstreit der Jagdhornbläser
Bild: C. Husmann
Das Bläserkorps aus Ahlen konnte sich beim Wettbewerb in Alverskirchen am Sonntag gleich zwei Mal den Titel sichern.
Bild: C. Husmann

Viele Sonntagsausflügler genossen bei herrlichem Maiwetter Bläsermusik vor der beeindruckenden Kulisse von Gut Brückhausen in Alverskirchen. Nach einer Hubertusmesse sammelten sich die Jagdhornbläser zum gemeinsamen Musizieren. Bevor aus den Hörnern das zum Wettstreit passende Signal „Aufbruch zur Jagd“ erschallen sollte, begrüßte Hermann Hallermann als Vorsitzender der Kreisjägerschaft Warendorf die Gäste und Teilnehmer. Gemeinsam mit Mathias Meckmann, dem Vorsitzenden des ausrichtenden Hegerings Albersloh/Alverskirchen, und Dirk Breul, dem Vorsitzenden der Jagdhornbläser Albersloh, richtete er ein „Waidmannsdank“ an die vielen Helfer. Ein Dank ging an Franz Freiherr von Twickel und seine Familie, die das Gut Brückhausen als Austragungsort für den Wettstreit bereitwillig zur Verfügung gestellt hatten. Auch wenn er sich als „Nichthornbläser“ bezeichnete, unterstrich Freiherr von Twickel die Bedeutung des Brauchtums in der Jagd, die er als wichtiges Kulturgut bezeichnete. „Die Jagd ist nicht nur Wildmanagement“, betonte der Adelige, bevor er mit den Gästen dem gemeinsamen Vortrag lauschte, der von Günther Lunemann als Obmann für jagdliches Brauchtum dirigiert wurde.

 Während sich die Bläsergruppen, eingeteilt in fünf Leistungsgruppen, dem musikalischen Wettstreit stellten, genossen die Gäste nicht nur die musikalischen Signale, sondern auch das Rahmenprogramm. Gegen Hunger halfen neben deftigen Speisen auch selbstgebackene Kuchen, die das „Kuchenteam“ im Guts-Salon offerierte. Der Jagdhornwettbewerb, der launig von Klaus Wiese moderiert wurde, stellte die fünf Wertungsrichter vor die Herausforderung, auch feine Nuancen herauszuhören. Besonderen Eindruck konnten die Damen des Bläserkorps Ahlen, die sich selbst als „Stöckelwild“ titulierten, hinterlassen. Mit sauberen Tönen und harmonischem Zusammenspiel sorgten sie beim Kürblasen bei manchem Zuhörer für Gänsehaut. Obmann Günther Lunemann machte deutlich: „Nicht nur die Einzelleistung, sondern die Breite macht es.“ Und das demonstrierten die Musiker eindrücklich beim gemeinsamen Blasen des Signals „Auf Wiedersehen“.

Ergebnisse

Ergebnisse beim Kreiswettbewerb: Klasse C: 1. Platz: Oelde, 2. Platz: Rinkerode, 3. Platz: Albersloh-Alverskirchen. Klasse B: 1. Platz: Ahlen, 2. Platz: Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar, 3. Platz: Everswinkel, 4. Platz: Beckum. Klasse A: 1. Platz: Ahlen, 2. Platz: Milte-Einen, 3. Platz: Ostenfelde-Westkirchen, 4. Platz: Oelde. Klasse G: 1. Platz: Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar, 2. Platz: Enniger-Vorhelm. Klasse Es: 1. Platz: Drensteinfurt-Walstedde, 2. Platz: Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar, 3. Platz: Telgte-Westbevern.

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