„Stehlampe“ findet keine Mehrheit
Es wird grüner auf dem Kreisverkehr am Gewerbegebiet Grothues. Die „Stehlampe daheim“, die den Wettbewerb zur Gestaltung des Kreisverkehrs gewonnen hatte, fand im Ausschuss keine Mehrheit. Jetzt soll der Kreisverkehr mit einer Bepflanzung gestaltet werden.

Nach dem Vorschlag des Architektenbüros Brößkamp aus Münster und der Vienenkötter Gärten GmbH aus Everswinkel sollen im Kreisverkehr drei Amberbäume, verschieden hohe Eibenhecken, Chinaschilf und Lampenputzergras gepflanzt werden. Mit diesem Vorschlag hatten Brößkamp und Vienenkötter Platz zwei beim Ideenwettbewerb belegt. Mit der Abstimmung am Donnerstag ist auch klar, dass sich der Siegerentwurf des Wettbewerbs in den politischen Gremien nicht durchsetzen konnte. Die Lampe „da heim“, von Kirsten und Peter Kaiser entwickelt und unter anderem von Bürgermeister Ludger Banken favorisiert, erhielt in der Abstimmung des Kulturausschusses lediglich zwei Stimmen, während sieben Ausschussmitglieder für die Bepflanzung votierten. Eine Beleuchtung wird es auch bei dem Bepflanzungsentwurf geben. Ob allerdings – wie ursprünglich vorgesehen – LED-Lichtschläuche installiert oder die Eibenhecken mit Spots angestrahlt werden, wollte der Planungsausschuss am Donnerstag nicht entscheiden. Diese Frage könne als laufendes Geschäft von der Verwaltung entschieden werden, waren sich die Ausschussmitglieder einig. „Hauptsache, der Bürgermeister beleuchtet das nicht mit einer großen Lampe“, spielte Bernd Schulze Zurmussen (CDU) auf den abgelehnten „da heim“-Vorschlag an und hatte die Lacher damit auf seiner Seite.

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