Thünte-Preis geht an die Lebenshilfe
Bild: Poschmann
Der Ehrenamts-Preisträger der „Stiftung Thünte“ ist  bekanntgegeben worden. Im Telgter Rathaus kamen dazu (v.l.) Bürgermeister Wolfgang Pieper, Maria Pieper, Hans-Peter Schmieding (Sparkasse Münsterland Ost), Lebenhilfe-Vorsitzende Marion Bronstering, Dr. Thomas Ostendorf, Friederike van Essen, Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Markus Tillmann und Elke Verenkotte zusammen.
Bild: Poschmann

Am Freitag wurde der diesjährige Preisträger im Besprechungszimmer des Bürgermeisters Wolfgang Pieper bekannt gegeben.  Anwesend war zu diesem Termin auch die erste Preisträgerin, Maria Pieper, die 1996 für ihren beispiellosen Einsatz in der von ihr mitbegründeten „Kleiderstube“ von St. Clemens mit dem Preis der Stiftung geehrt wurde. Am 29. September wird das ehrenamtliche Engagementder Lebenshilfe im Rahmen einer Feierstunde mit einem Preisgeld von 1250 Euro gewürdigt. Da im vergangenen Jahr aus finanziellen Gründen kein Preis vergeben werden konnte, appellierte Dr. Thomas Ostendorf im Namen des Stiftungskuratoriums an die Bürger der Wallfahrtsstadt: „Eine Zustiftung ist auch eine Investition in die Stadt Telgte.“ Die vier Freizeitgruppen der Lebenshilfe machen Menschen mit einer geistigen Behinderung vom Kindes- bis zum Seniorenalter besondere Angebote. Dieses Engagment ist in den Augen des Stiftungskuratoriums um ihren Geschäftsführer Dr. Thomas Ostendorf auszeichnungswürdig.

Ausflüge und Sportangebote

Von Ausflügen über gemeinsames Kochen bis hin zu Sportangeboten reicht die Palette der Aktivitäten. „Für die Gruppen gibt es darüber hinaus Termine, die ganz wichtig sind“, sagte Elke Verenkotte, neben Friederike van Essen Ansprechpartnerin der Freizeitangebote der Lebenshilfe in Telgte und Westbevern. Insbesondere seien dies der Jour Fixe in Warendorf und die Telgter Kirmes. „Es ist toll, einmal bekannt zu werden und eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit“, sagte Friederike van Essen und machte gleich Werbung in eigener Sache: „Interessierte, die uns unterstützen wollen, gerne auch mit Vorbildung, sind immer willkommen.“ Wer also Lust hat, ehrenamtlich tätig zu werden, kann sich direkt an Friederike van Essen oder Elke Verenkotte wenden. Die einzelnen Gruppen haben bis zu 13 Teilnehmer, die teilweise einzeln betreut werden. Aufgrund der guten Resonanz soll im Herbst eine weiter Gruppe eröffnet werden, die sich an Teilnehmer im Alter von 17 bis 25 Jahren richtet und voraussichtlich samstags stattfinden soll.

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