Verein wünscht sich Raum und klares Signal
Bild: Baumjohann
Der Sportverein DJK Rot-Weiß Alverskirchen wünscht sich einen Mehrzweckraum, der an das bestehende Vereinsheim angebaut werden soll.
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Dazu gehören Investitionen von rund 250 000 Euro in das Regenrückhaltebecken am Alverskirchener Sportplatz, das nicht nur dem Hochwasserschutz dient, sondern auch für die Bewässerung des Platzes und als Löschteich genutzt wird. „Die Einleitungsgenehmigung in den Piepenbach ist ausgelaufen“, erklärte Verwaltungsmitarbeiter Bernd Schumacher die Dringlichkeit der Maßnahme. „Wir arbeiten schon im rechtsunsicheren Bereich.“

Das Becken müsse erweitert und vertieft werden, um auch zukünftig als Regenrückhaltebecken und Löschteich gleichermaßen dienen zu können. Zudem müsse die Einleitung von Wasser in den Piepenbach künftig mit einer Drossel erfolgen. „Das ist eine ziemlich aufwändige Ingenieurplanung“, weiß Schumacher. Den vorgelegten Haushaltsdaten für Alverskirchen stimmte der Bezirksausschuss einstimmig zu.

Ob bei solchen Investitionen noch Geld für den Wunsch des DJK Rot-Weiß bleibt, am bestehenden Vereinsheim einen Mehrzweckraum anzubauen? Dass der Bedarf für einen solchen Raum gegeben ist, stellte am Dienstag kein Bezirksausschussmitglied in Frage. Allerdings hatten die Verwaltungsmitarbeiter zuvor schon deutlich gemacht, dass noch einige Fragen zu klären seien – unter anderem, ob die vorhandene Heizungsanlage ausreichend dimensioniert sei, um die zusätzlichen Räume mitzuheizen. Auch werde wohl ein Lärmschutzgutachten angefertigt werden müssen.

Eine Entscheidung zum Antrag des Sportvereins, einen Zuschuss in Höhe von bis zu 50 000 Euro zu gewähren und die geschätzten jährlichen Betriebskosten von 3000 Euro zu übernehmen, fällten die Bezirksausschussmitglieder so nicht. Die Angelegenheit soll im kommenden Sportausschuss erneut beraten werden. Eindringlich bat DJK Rot-Weiß-Vorsitzender Andreas Lüpkes die Lokalpolitiker darum, schon bald zumindest ein Signal des Einverständnisses mit den vorgelegten Planungen zu geben: „Geben sie uns eine grundsätzliche Richtung, ob wir weitermachen können – im schlimmsten Fall ohne einen Cent von der Gemeinde.“

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