Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet
Über die Kontrollen während der Ostertage diskutierten (v. l.) Jürgen Holtmann vom Polizeibezirksdienst, Klaus Rüter und Barbara Roggenland vom Ordnungsamt Ostbevern sowie Heinz Kersten vom Sicherheitsdienst.

Die Feiertage und das schöne Frühlingswetter laden geradezu zu einem Zusammenkommen im Familien- oder Freundeskreis ein.

Doch angesichts der weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie sowie täglich steigender Infektionszahlen ist das keine gute Idee, heißt es aus dem Rathaus der Bevergemeinde.

In Ostbevern haben sich deshalb in dieser Woche Ordnungsamt, Polizei und Sicherheitsdienst über verstärkte Kontrollen am Osterwochenende abgestimmt. Denn trotz bekannter Kontakteinschränkungen und verhängter Betretungsverbote von öffentlichen Einrichtungen, wie Spielplätzen oder Sportanlagen, trifft insbesondere der Sicherheitsdienst bei seinen Runden durch den Ort immer wieder Personen an, die die angeordneten Maßnahmen missachten.

Insgesamt 43 Verstöße wurden seit Beginn der Patrouillen festgestellt. Wurden zunächst noch Verwarnungen ausgesprochen, werden die Verstöße nunmehr mit einem Bußgeld geahndet. 17 Bußgeldverfahren hat das Ordnungsamt in den vergangenen Tagen eingeleitet, heißt es aus der Verwaltung. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Missachtung der Betretungsverbote und um Gruppenbildungen mit mehr als zwei Personen. Den Personen droht nun ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro, in einem Fall sind es sogar 250 Euro.

Deshalb appelliert Bürgermeister Wolfgang Annen zum Osterwochenende nochmals an die Bürger der Bevergemeinde: „Bitte nehmen Sie die gegenwärtige Situation trotz des schönen Wetters ernst und nicht auf die leichte Schulter. Denken Sie bei Ihrem Zusammensein mit Ihren Familien an die Kontakteinschränkungen, Abstandsregeln sowie Hygienevorgaben und verzichten Sie gänzlich auf Treffen mit Freunden.“

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