Viel Rummel auf Telgtes Kirmes-Meile
Bild: Ebert
Freiheit, die ich meine: Nicht an die Kette gelegt, sondern gehängt wurden diese Rummelbesucher.
Bild: Ebert

Tausende Gäste flanierten über den Rummel, der auf der Dümmert-Halbinsel und der Planwiese Platz fand. Einige wollten zu nachtschlafender Zeit die Sperrstunde angesichts der sommerlichen Temperaturen nicht akzeptieren. Mit Freifahrten hatte das Spektakel am Samstag begonnen, nachdem die Schausteller-Familie Heitmann an der historischen Kirmesorgel das Zeichen gegeben hatte. Im Nu übernahmen die Gäste die sieben Großfahrgeschäfte. Welche Altersklasse beim Run auf die Tickets die Mehrzahl stellte, war nicht auszumachen. Die Organisatoren scheinen im Vorfeld alles richtig gemacht zu haben: Generationsübergreifend wurden die Jahrmarktattraktionen in Beschlag genommen. Gehören die Runden im Auto-Selbstfahrer und Disco-Jet zum Standardprogramm eines Kirmesbesuchs, kostete der Dreh im Skipper und Big Monster für manchen Überwindung. Klassiker wie das Kettenkarussell sind offenbar nicht totzukriegen.

Einkauf & Reitsport

Am Sonntag nutzten die ortsansässigen Geschäftsleute den Besucherstrom, um in der Innenstadt ihre Produkte feilzubieten. Für die sportliche Note war der Reit- und Fahrverein „Gustav Rau“ Westbevern verantwortlich, der parallel sein dreitägiges Reit- und Springturnier im Pappelwald begann, das heute, Montag, gegen 21 Uhr mit der Springprüfung Klasse M* als Flutlichtveranstaltung seinen Höhepunkt erreicht. Dieser Wettbewerb wird vom Höhenfeuerwerk (22 Uhr) unterbrochen. Und dann heißt es ausschlafen, denn am Dienstag muss der Gast fit sein für den Pferdemarkt – Hand drauf!

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