Vitusdorf will Anschluss an digitale Autobahn
Über die Vertragsunterzeichung freuen sich: (vorne v. l.) Gerda Meppelink, Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser, Bürgermeister Sebastian Seidel, Landrat Dr. Olaf Gericke sowie (hinten v. l.) Ingo Teimann, zuständiger Deutsche Glasfaser-Regionalmanager, Petra Michalczak-Hülsmann Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreises Warendorf (gfw) und Ina Jakob-Elshoff, Wirtschaftsförderin der Gemeinde Everswinkel.

Die Voraussetzung für das ambitionierte Projekt ist: Es müssen sich jetzt jeweils 40 Prozent der Haushalte in Alverskirchen und Everswinkel während einer zwölfwöchigen Nachfragebündelung für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser entscheiden. „Die Vertragskonditionen sind gut und wir bieten mit Glasfaser eine nachhaltige Infrastruktur“, motiviert Gerda Meppelink zum Anbieterwechsel.

„Wir haben die einmalige Chance, die Ortsteile Everswinkel und Alverskirchen auf die Datenautobahn zu bringen. Die Bürger haben jetzt die Möglichkeit, die Ampel für Glasfaser auf grün zu stellen. Ich werde auf jeden Fall wechseln“, betont Bürgermeister Sebastian Seidel. Er ist zuversichtlich, dass viele Bürger es ihm gleichtun werden. Auch Ingo Teimann von Deutsche Glasfaser zeigt sich optimistisch: „In den vergangenen Wochen ist die Straßenoberfläche bereits von uns vermessen worden. Wenn die Nachfragebündelung erfolgreich verläuft, können wir im Spätsommer loslegen.“

Der Gestattungsvertrag dient der zügigen, abgestimmten Vorbereitung des Glasfaserausbaus und regelt die Einzelheiten der erforderlichen Zustimmungsverfahren, insbesondere die Nutzung der gemeindlichen Wege. Er sichert zudem die Einhaltung der Anforderungen an den Ausbau eines Netzes im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Deutsche Glasfaser realisiert im Rahmen des Breitbandausbaus FTTH-Netze. FTTH steht für Fibre to the home, also Glasfaser bis ins Haus. Die zukunftsorientierte Infrastruktur versorgt jeden einzelnen Haushalt mit einem Glasfaseranschluss. Landrat Dr. Olaf Gericke: „Die Anbindung an eine den künftigen Anforderungen gewachsene Breitband-Infrastruktur ist ein bedeutender Standortfaktor für die Gemeinde. Die Verfügbarkeit schneller Datenleitungen entscheidet heute über die Attraktivität als Wirtschaftsstandort und die Bewertung der Wohn- und Lebensqualität.“

An dem Thema Glasfaser wird in den kommenden Wochen in Everswinkel niemand vorbeikommen. Breitflächig wird Deutsche Glasfaser Werbebanner und Werbeflaggen auf dem Gemeindegebiet verteilen. In jeweils einer Bürgerversammlung in Everswinkel und in Alverskirchen wollen die Gemeinde und Deutsche Glasfaser die Bürger über das Ausbauprojekt informieren. Parallel dazu wird es einen Deutsche-Glasfaser-Service-Point im Ortskern geben. Deutsche Glasfaser will auch die Gewerbegebiete versorgen. Voraussetzung ist dort, dass sich 50 Prozent der Anschlussinhaber für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser entscheiden. Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar. Hier sind in Zukunft auch Details über den Stand der Nachfragebündelung einzusehen.

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