Vorfreude auf „Alltagsmenschen“ steigt
Vom 29. März bis zum 5. Juli sind 46 Betonfiguren der Künstlerin Christel Lechner in der Wallfahrtsstadt zu sehen.

46 Betonfiguren verweilen an 19 Standorten in der Telgter Altstadt und sind einfühlsam an prägnanten Schauplätzen in das Stadtbild integriert.

Bis auf wenige „alte Bekannte“ handelt es sich um neue Arbeiten der Künstlerin. Sie begegnen den Besuchern regungslos und wirken doch lebendig. Die Skulpturen haben einen besonderen Ausdruck, ihre Inszenierungen lassen viel Spielraum für die eigene Phantasie. Sie sind vielseitig, liebevoll, einfach, speziell: ein Abbild der Gesellschaft.

Die beinahe lebensgroßen Figuren charakterisieren verschiedene Typen – leicht überzeichnet, wie in Momentaufnahmen erstarrt, stehen sie den Betrachtern gegenüber.

Gäste benötigen etwa 60 Minuten, um alle Standorte zu besuchen. Bei dem Rundgang gibt es neben den Skulpturen auch einige Höhepunkte der Stadt zu entdecken. So werden bei angebotenen Führungen die „Alltagsmenschen“ mit stadtgeschichtlichen Themen gemischt. Zusätzlich zu den allgemeinen Gruppenführungen können auch verschiedene Rundgänge für Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen gebucht werden. Darüber hinaus gibt es öffentliche Führungen. Ein Fotowettbewerb, eine Lesung, ein Picknicktag und eine Tanzveranstaltung gehören zum Begleitprogramm der Ausstellung.

Maßgeblich beteiligt an der Ausstellung sind zahlreiche Sponsoren – vor allem Geschäftsleute und Unternehmer der Stadt –, die die Rückkehr der Alltagsmenschen mit 100 000 Euro unterstützen. Weil es bei den vorigen Besuchen der Betonfiguren zu mutwilligen Beschädigungen der Skulpturen gekommen ist, wird vor allem zu Beginn der Veranstaltung besonders auf die „Alltagsmenschen“ acht gegeben.

SOCIAL BOOKMARKS