Was wächst dort auf den Feldern?
Bild: Schlüter
25 Informationsschilder zu Anbaufrüchten auf den Alverskirchener Feldern stellten auf: (v. l.) Leonard Schulze Hockenbeck (LOV), Christoph Gerd-Holling (LOV Vorsitzender), Josef Rüping (LOV), Silvia Leivermann (LOV), Clemens Winkelkötter (LOV), Birgitt Tertilt (Landfrauensprecherin) und Wolfgang Take (Geschäftsführer Raiffeisen Warengenossenschaft Albersloh-Everswinkel).
Bild: Schlüter

Rund um das Dorf wurden Schilder aufstellt, die Informationen über die angebauten Getreidearten auf den Alverskirchener Feldern geben. „Wir haben viele Anfragen von Außenstehenden bekommen, welches Getreide denn auf diesem oder jenem Feld wachse“, erläuterte der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, Christoph Gerd-Holling, den Ursprung der Idee.

25 Schilder platzierten die fleißigen Freiwilligen an Feldrändern von Weizen, Gerste, Raps, Mais und Grünland. Neben wichtigen Daten und Fakten zur Anbauzeit, Ernte und zur Familie der Anbaufrüchte, werden die Leser auch über ihre Nutzung und ihre Herkunft in Kenntnis gesetzt. Fotos und viele Zusatzinformationen komplettieren die Schilder: So sei Gerste von allen Getreidearten die älteste Kulturpflanze, hätte aber in Vergleich zu Mais und Weizen eine weniger wirtschaftlich wichtige Bedeutung in der Region. Im Kreis Warendorf würden etwa 21 000 Hektar Weizen und 23 000 Hektar Mais angebaut werden, jedoch nur 15 000 Hektar Gerste. Noch weniger ausgesät wird Raps mit einer Fläche von 3500 Hektar im Kreis. „Es wird noch eine Herausforderung werden, fünf Rapsfelder in unseren Bauernschaften zu finden“, scherzte Gerd-Holling.

Dass am Ende des Tages aber doch noch alle Schilder ihren Platz neben dem richtigen Getreide fanden, freute auch Wolfgang Take von der Raiffeisen-Warengenossenschaft Albersloh-Everswinkel, die die Aktion finanziell unterstützt hatte.

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