Weitere Mitarbeiter für Flüchtlingsarbeit
Über die Verstärkung in der Ostbeverner Sozialarbeiter sind (v. l.) Bürgermeister Wolfgang Annen, Fachbe-reichsleiterin Barbara Roggenland, Sozialarbeiterin Brigitte Herich, Josef Brühl und AWO-Abteilungsleiter Heiko Sachtleber froh.

Josef Brühl und Kristoph Koch, beides Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt im Unterbezirk Hamm-Warendorf, haben diese Aufgabe vor wenigen Tagen übernommen. Beide Männer bringen bereits Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit mit, denn genau in diesem Segment sind sie ebenfalls für die Stadt Sendenhorst tätig. Für etwa 20 Stunden in der Woche werden sie nun ab sofort auch in der Bevergemeinde unterwegs sein.

Oberste Priorität hat für sie momentan die Kontaktaufnahme zu den Flüchtlingen, die in Ostbevern Aufnahme gefunden haben. Deshalb suchen sie im ersten Schritt erst einmal alle Flüchtlingswohnungen und -einrichtungen auf, um sich bekannt zu machen. „Es ist wichtig, dass wir Präsenz zeigen und ansprechbar sind“, erklärt Josef Brühl.

Als weitere wichtige Aufgabe benennt er die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer, die sich augenblicklich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. „Wir wollen das Netzwerk zum einen entlasten, aber auch zum anderen weiter ausbauen“, so Josef Brühl weiter und sein Kollege Kristoph Koch (Bild) ergänzt: „Wir möchten diesem hoch motivierten Unterstützerkreis gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Barbara Roggenland, im Rathaus Fachbereichsleiterin für Soziales, ist indes froh, mit Brühl und Koch zwei erfahrene Sozialarbeiter im Einsatz zu wissen: „Sie haben viel Erfahrung darin, die Flüchtlinge anzusprechen und wissen, wie Probleme am besten anzugehen sind.“ Außerdem, daraus macht sie keinen Hehl, übernehmen die neuen Kollegen Aufgaben, die die Mitarbeiter der Verwaltung sowohl zeitlich als auch fachlich nicht leisten können. Möglich gemacht hat den Einsatz der beiden Sozialarbeiter der Gemeinderat. Denn der hat in seiner jüngsten Sitzung die benötigten finanziellen Mittel trotz leerer Kassen aus dem Haushalt zur Verfügung gestellt.

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