Weniger Restmüll, mehr Bioabfall
104,89 Kilogramm Restmüll hat jeder Everswinkeler Bürger im Schnitt im Jahr 2013 weggeworfen. Das geht aus der Abfallbilanz der Gemeindeverwaltung hervor.

Berücksichtigt man, dass sich die Einwohnerzahl leicht erhöht hat, so beträgt der Rückgang der Restabfallmenge sogar noch etwas mehr: fast 2,11 Prozent weniger. Im Jahr 2012 entfiel auf einen Einwohner 107,15 Kilogramm Restabfall. 2013 hat sich diese Menge auf 104,89 Kilogramm verringert. Zieht man die Vergleichszahlen der vergangenen fünf Jahre heran, zeigt sich deutlich, dass sich die Restabfallmengen in jedem Jahr verringert haben.

Eine leicht steigende Tendenz beobachtet die Gemeinde dagegen beim Bioabfall: Er ist um 0,11 Prozent von 960,64 Tonnen in 2012 auf 961,65 Tonnen im vergangenen Jahr gestiegen. Aber auch 2013 war die Bioabfallmenge weiterhin kleiner als die Restabfallmenge. Sperrmüll dagegen hat stark abgenommen. Die Entsorgung von Sperrgut ist mit 245,42 Tonnen gegenüber 277,35 Tonnen im Jahre 2012 um 11,51 Prozent deutlich zurückgegangen. Es ist der Zunahme an Verpackungsabfällen zu verdanken, dass die Gesamtmenge der häuslichen Abfälle, der Bioabfälle und des Sperrmülls 2013 um 2,93 Prozent auf 2602,25 Tonnen angestiegen ist. Die Vorjahresmenge betrug noch 2528,21 Tonnen.

Betrachtet man den Bereich der Verpackungsabfälle aus dem Dualen System, so bleibt festzustellen: Die Sammelmenge liegt 2013 mit 43,60 Kilogramm pro Einwohner weit über dem Niveau des Vorjahrs von 31,34 Kilogramm. Und ein Blick in die Glascontainer zeigt, dass Altglas zunehmend dort landet, wo es hingehört: Die Sammelmenge von 22,56 Kilogramm pro Einwohner liegt etwas höher als 2012, als pro Kopf durchschnittlich 21,36 Kilogramm Altglas eingeworfen wurden. Auch das Schadstoffmobil war 2013 zur Stelle. Innerhalb der einzelnen Abfallgruppen kann der Betrachter zwar Verschiebungen feststellen, doch insgesamt ist die Menge leicht zurückgegangen.

 Fazit aus all diesen Zahlen und Beobachtungen: Die Abfallbilanz 2013 zeigt, dass die Bürger den Erfordernissen einer getrennten Erfassung und Verwertung von Abfällen weitern positiv gegenüberstehen und sich aktiv bemühen, ihren Anteil beizutragen.

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