318. Lippborger Markt lässt das Dorf aus allen Nähten platzen
Bild: Kirchhoff
Proppenvolle Straßen, jede Menge fliegende Händler, dazu ein reichhaltiges Angebot und die Gemütlichkeit eines westfälischen Dorfes: Der 318. Lippborger Markt zog am Dienstag wieder zigtausend Besucher an.
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Stattdessen gut gelaunte Einheimische und Gäste, die sich einen schönen Tag inmitten von Karussells, Verkaufsständen, Kleinvieh- und Krammarkt machten. „Sobald wir die Marktwiese erreicht haben, könnt Ihr machen, was Ihr wollt“, hatte CDU-Ortsunionsvorsitzender Robert Schulze Hönighaus seinen Parteifreunden am Dienstagmorgen bei der inoffiziellen Eröffnung des Marktes versprochen. Dabei spielte er auf die fast 40-jährige Tradition des politischen Marktrundgangs an, bei dem es äußert selten gelungen war, alle teilnehmenden Ortspolitiker vom Dorfanfang bis zum -ende beisammen zu halten.

Dieses Mal klappte es. Wohl auch deshalb, weil Lippborgs Straßen wieder einmal so voller Menschen waren, dass es schier unmöglich schien, aus der Phalanx auszubrechen. Kurze Aufenthalte gab es am „Nagelbalken“ des Arbeitskreises „Mission-Entwicklung-Frieden“, bei dem man sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen konnte, am DRK-Zelt, das mit allerlei Leckereien lockte und an dem einen oder anderen Getränkestand. Ansonsten zog es den offiziellen Tross stark in Richtung Marktwiese, „das Herz des Lippborger Marktes“, wie es schon seit vielen Jahrzehnten genannt wird. Hier ist noch viel vom Charme des ehemals stark landwirtschaftlich geprägten Jahrmarktes zu spüren, wenngleich es zwar keine Pferde oder andere große Nutztiere mehr zu kaufen gibt, dafür aber Hühner, Hähne, Wachteln, Hasen, Kaninchen, Enten und Küken. Dazu Traktoren, Rasenmäher, Treppenaufgänge, Fahrräder, wetterfeste Kleidung, Stiefel, warme Socken, Handschuhe, Hüte und Kappen.

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