650 Portionen Suppe für den guten Zweck
asdf

In langen Schlangen und mit Töpfen und Plastikschüsseln ausgerüstet warteten die hungrigen Suppenliebhaber am Samstag geduldig vor dem Gerätehaus des Löschzugs. Dort hatten die Köche der Feuerwehr, Roland Reelsen, Markus Rasche und Jürgen Goldstein, schon einen Tag zuvor raue Mengen des beliebten Eintopfs gekocht.

Hinter der großen Suppenausgabe steckt aber weit mehr als der Wunsch, hungrige Lippborger zu versorgen. „Wir wollen im nächsten Jahr wieder ein Workcamp in Rumänien einrichten. 20 Lippborger Handwerker werden nach Pfingsten für einige Tage nach Rumänien fliegen und dort die Häuser und Hütten von bedürftigen Familien instand setzen“, sagt Klemens Magh von der Rumänienhilfe, die seit Jahren den Suppenverkauf organisiert und den Köchen der Feuerwehr überaus dankbar für ihre fleißige Arbeit ist.

„Wir haben versucht zu unterstützen, wo wir konnten, und haben eifrig mitgeschnibbelt“, betont Magh. Insgesamt 650 Portionen sind so für den guten Zweck entstanden. Bereits nach einer knappen Stunde war alles restlos ausverkauft. Die kulinarische Unterstützung des Arbeitskreises Rumänien geht im nächsten Jahr weniger deftig, aber sicherlich ähnlich lecker weiter. Am 21. Februar veranstaltet die Rumänienhilfe ein Benefizessen im Gasthof Willenbrink, bei dem sicher alle Gäste, aber insbesondere auch die Bedürftigen in Schineni im Nordosten Rumäniens auf ihre Kosten kommen dürften.

Wer den Arbeitskreis nicht nur mit Messer und Gabel unterstützen möchte, kann sich im Internet über die guten Taten der Gruppe informieren: www.rumaenienhilfe.xelt.de. Dort finden sich nicht nur Details zur Arbeit an Ort und Stelle, sondern auch die neue Bankverbindung der Rumänienhilfe.

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