7800 Stunden im Dienst der Allgemeinheit
Auszeichnung verdienter Feuerwehrleute: (v. l.) Bürgermeister Matthias Lürbke ehrte die Altersjubilare Alfons Schraknepper (50 Jahre), Norbert Stratbücker (25), Hermann Pinke (50), Jürgen Meier (25) und Josef Strumann (50).

Auf diese müssen sich die Wehrleute nicht nur in Lippetal neu einstellen. So kann es beispielsweise bei Sturmlagen dazu kommen, dass auch in Lippetal die Stromversorgung eingeschränkt wird oder sogar komplett ausfällt. Gemeindewehrführer Meinhard Reinecke nahm das Thema in seinem Grußwort auf und berichtete, dass sich die Verantwortlichen in Wehr und Verwaltung bereits mit diesem Thema befasst hätten. So habe man sich um die Stationierung einer mobilen Stromversorgungseinheit beworben und den Zuschlag dafür erhalten. Diese Zugmaschine samt Anhänger wird wohl im nächsten Jahr bereit stehen und in Lippetal stationiert, auch um bei Bedarf die Versorgung für den gesamten Kreis Soest zu gewährleisten. Von daher, so Reinecke weiter, sei es wichtig, dass sich die Wehrleute ständig weiterbilden und nicht nur die Dienstabende wahrnehmen.

Die Bereitschaft dazu sei bei den Herzfelder Blauröcken vorhanden, wie die zahlreichen Teilnahmen an Ausbildungsmodulen, Lehrgängen und Seminaren zeigt. Ein besonders eindrucksvolles Indiz für die Leistungsbereitschaft sei auch die Teilnahme mit drei Gruppen an den Leistungsnachweisen. Insgesamt leisteten die Herzfelder Wehrleute knapp 7800 Stunden. Das sind rund 2500 Stunden mehr als im Vorjahr, was auch an deutlich gestiegenen Einsatzzahlen liegt. Von diesen Stunden entfielen knapp 3300 (Vorjahr 874) auf Einsätze vom Brand bis zur Technischen Hilfe. Auf Übungen sowie Fort- und Weiterbildungen entfielen knapp 2400 Stunden, der Rest verteilte sich auf Brandschutzerziehung, Wartung und Pflege der Ausrüstung und Fahrzeuge sowie auf gesellschaftliche Ereignisse wie die Absicherung des St.-Martins-Umzugs.

Einmal mehr Anlass zum Lob von Zugführer Andre Wischmann gab die erfolgreiche Jahresbilanz der Jugendfeuerwehr, die Jugendfeuerwehrwart Marius Papenbrock vorstellte. Neben dem ersten und dritten Platz beim Pfingstzeltlager nahmen die Jugendlichen auch an den Deutschen Meisterschaften der Jugendfeuerwehren in Husum teil und erreichten dort einen respektablen neunten Platz.

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