Antonius-Kapelle mit neuer Leitung
Die Verantwortung in jüngere Hände gelegt: (v. l.) Mechthild Schulte-Rassel, Hubert Deimel, Christiane Lütkehellweg, Hermann Schulte-Rassel und Andreas Möllenhoff. Die Gemeinschaft der Kapellen-Fondsbesitzer in der Bauerschaft Rassenhövel geht zurück auf einen Schwur aus dem Jahr 1348.

Auch seine jahrelangen Mitstreiter an der Spitze der seit Jahrhunderten bestehenden Gemeinschaft verabschiedeten sich. Hubert Deimel war ebenfalls 26 Jahre zweiter Vorsitzender.

Seine Nachfolge übernahm in der Versammlung der Fondsbesitzer Andreas Möllenhoff. Als Kassiererin und Schriftführerin hatte sich Mechthild Schulte-Rassel in den zurückliegenden 29 Jahren intensiv in die Geschichte der Kapelle und der Gemeinschaft eingearbeitet. Ihre Aufgaben im Vorstand wurden in Abwesenheit Jörg Laumeier übertragen.

Die Gemeinschaft der Kapellen-Fondsbesitzer geht ausweislich der zur Verfügung stehenden Unterlagen, die über Jahrhunderte geführt und archiviert wurden, zurück auf einen Schwur aus dem Jahr 1348. Genau 18 Einwohner aus Herzfeld gelobten die Errichtung einer Kapelle, wenn sie von der wütenden Pest verschont blieben. Sie hielten Wort und errichteten an gleicher Stelle, an der das nun dritte nachgewiesene Gebäude steht, ein Gotteshaus.

Von den 18 Gründerfamilien gehören noch heute 14 aus den Bauerschaften Höntrup, Rassenhövel und Uelentrup der Fondsgemeinschaft an. Die Anteile können stets nur vererbt werden. Mit der Verjüngung der Leitung ist nun sichergestellt, dass die Geschichte der Antonius-Kapelle fortgeschrieben wird.

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