App geleitet zu den Sehenswürdigkeiten
Das Heckentheater zählt im Barockgarten des Schlosses Hovestadt zu den Sehenswürdigkeiten.

„Die Glocke“ stellt den Lippetaler Stadtrundgang vor. Immer im Zentrum steht die Lippe, an deren Ufern die Gemeinde liegt. Der Fluss bildet die Grenzen zwischen der Soester Börde und dem Münsterland auf der Nordseite. Dort befinden sich mit Herzfeld und Lippborg die beiden größten Dörfer der Gemeinde.

Der Stadtrundgang beginnt im Rathaus in Hovestadt. Die denkmalgeschützte ehemalige Amtsverwaltung Oestinghausen wurde 1926 erbaut und befindet sich in der Bahnhofstraße. Nur einen Steinwurf entfernt steht das Haus Biele. Der Holländer Friedrich-Carl Biele baute es 1770. Zunächst war es ein rein landwirtschaftlicher Betrieb, später eine Kornbrennerei und dann ein Schankbetrieb. Heute befindet sich in dem stattlichen Fachwerkhaus das Bürgerbüro der Gemeinde. Wer nach Lippetal kommt, darf auch die Wallfahrtsbasilika St. Ida im Ortsteil Herzfeld nicht verpassen.

Als der „weiße Dom an der Lippe“ bekannt, beherbergt das Gotteshaus die Grabstätte der heiligen Ida, die im Jahr 786 in Herzfeld die erste Steinkirche östlich des Rheins errichten ließ. Die jetzige Kirche ist ein neugotischer Nachfolgebau aus dem Jahr 1901. In der Krypta findet man Grundmauern der Urkirche, die bei Ausgrabungen 1975 freigelegt wurden. Über das Haus Idenrast in Herzfeld führt der Stadtrundgang weiter zum Schloss Hovestadt.

Die imposante und strategisch günstig am Lippe-Übergang gelegene Anlage wurde 1292 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Wasserburg mit Hauptschloss wurde von Laurenz von Brachum erbaut (1563 bis 1572). Die Vorburganlage errichtete Johann Conrad Schlaun im Jahr 1733. Das Renaissance-Schloss verfügt über eine Schlosskapelle und einen Barockgarten aus dem 18. Jahrhundert. Seine Parkanlagen vermitteln den Besuchern einen guten Eindruck davon, wie damals französische Gärten angelegt wurden. Drei unabhängige Parkebenen – Schlossinsel, Garteninsel, Halbmond – bilden das sehenswerte Ensemble.

Über die Kirche St.-Albertus-Magnus in Hovestadt mit ihrer modernen Decken- und Wandgestaltung geht es zurück Richtung Rathaus und Ehrenmal. Herunterladen kann man sich die sogenannte Platzhirsch-App kostenfrei über die gängigen App-Stores oder im Internet unter www.platzhirsch-app.de.

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