Bauarbeiten vor dem Abschluss
Gemeinsam auf der neuen Feuertreppe: Die Kinder des Ida-Kindergartens haben sich ein Bild von den Umbauarbeiten in ihrer Einrichtung gemacht.

Nach den Ferien, so ist es geplant, werden sie in die neu gestalteten Räumlichkeiten einziehen. Groß sind die Augen der Kinder, als sie durch die Tür in ihren Kindergarten gehen. Sonst immer quirlig und lebhaft, sind die Kleinen regelrecht sprachlos, als sie die Räume sehen, die derzeit so gar nicht dem gewohnten Bild gleichen. Dort, wo sie noch vor einigen Wochen täglich ein- und ausgegangen sind, gespielt, gelesen und gelernt haben, ist eine kahle Baustelle.

Der Boden ist abgedeckt, die Wände sind verspachtelt, von den Decken hängen Kabel herunter. Das Küchenfenster wird noch ausgebaut. Dort entsteht ein Durchgang zum neu errichteten Anbau, wie die Erzieherinnen den staunenden Mädchen und Jungen erklären.

Die Tür zu einem Gruppenraum ist sogar zugemauert. Die Kinder und ihre Erzieherinnen müssen überlegen, wo genau der Eingang zur Froschgruppe einst war. Nun ist dieser Raum geteilt. Es entstanden Nebenräume für die benachbarten Gruppen. Es ist noch viel zu tun, bis die Kinder dort wieder toben und spielen können. Doch derzeit ist nach dem Kenntnisstand der Mitarbeiterinnen alles im Zeitplan.

Die umfangreichen Arbeiten, die eine Investitionssumme von immerhin fast 800.000 Euro umfassen, begannen vor Monaten mit der Errichtung eines Anbaus. Dort wird eine Gruppe mit Nebenraum, Wasch- und Ruheraum, aber auch eine Küche mit separatem Essbereich für die Übermittagsbetreuung eingerichtet. Diese Arbeiten sind fast abgeschlossen.

Im laufenden Betrieb wurde zudem das Dachgeschoss der Einrichtung, die seit mehr als vier Jahrzehnten an der St.-Ida-Straße beheimatet ist, umgebaut und umfangreich saniert. Es entstanden großzügige Lager, und auch die Erzieherinnen haben einen adäquaten Raum erhalten.

In den Sommerferien nun haben sich die Arbeiter das Erdgeschoss vorgenommen. Die Betreuung der Kinder erfolgte in dieser Zeit in den Räumen des Bertgerus-Kindergartens. Für die Mädchen und Jungen genauso wie für die Erzieherinnen bedeutete dies eine große Umstellung. Inzwischen überwiegt die Vorfreude auf den „neuen“ Kindergarten.

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