Beim Gas bleibt Innogy der Partner
Es bleibt bei der bewährten Partnerschaft: (vorn v. l.) Innogy-Prokurist Frank Eikel und Bürgermeister Matthias Lürbke mit (hinten v. l.) Johannes Kobeloer, Jürgen Sickau und Uwe Varlemann.

Nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Vergabeverfahren habe sich Lippetal für eine Fortführung der langjährigen Partnerschaft ausgesprochen. Der Vertrag sichere die Wegerechte für das nahezu 110 Kilometer umfassende Gasnetz bis ins Jahr 2039.

Bürgermeister Matthias Lürbke erklärte: „Wir setzen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Innogy weiter fort, weil der neue Konzessionsvertrag für unsere Bürger sowie für Gewerbe- und Industriebetriebe langfristig leistungsfähige und zuverlässige Netze sicherstellt.“

Zusammenarbeit besteht seit vielen Jahren

Innogy-Prokurist Frank Eikel ergänzte: „Wir freuen uns, dass wir den Rat der Gemeinde überzeugen konnten, die bisherige, langjährige Partnerschaft mit uns weiter fortzuführen. Gemeinsam setzten beide ihre Unterschriften unter den neuen Vertrag.“

Die Zusammenarbeit zwischen Innogy und der Gemeinde Lippetal besteht seit vielen Jahrzehnten, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Der Netzbetrieb im Ort wird heute von Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber von Innogy, besorgt. Bei Störungen seien die Techniker, die die Netze im Detail kennten, innerhalb kürzester Zeit an Ort und Stelle.

Die lokale Präsenz der Westnetz-Mitarbeiter in Bad Sassendorf bleibe bestehen. „Ein gutes Signal für die ortsansässigen Mitarbeiter und für die Versorgungssicherheit an alle Lippetaler Bürger“, sagte Bürgermeister Matthias Lürbke. Innogy betreibt in Lippetal ein rund 110 Kilometer langes Gasnetz mit zirka 2200 Hausanschlüssen.

Die Kommune erhält die Wegenutzungsrechte

Aus insgesamt sieben Gasstationen wird das Verteilnetz in der Gemeinde gespeist, um die Versorgung der Haushalte und Betriebe sicher zu stellen. Konzessionsverträge regeln die Nutzung öffentlicher Verkehrswege zum Bau und Betrieb der Strom- und Erdgasversorgung durch den jeweiligen Netzbetreiber.

Die Kommune erhält im Gegenzug für die Gewährung des Wegenutzungsrechtes eine Konzessionsabgabe. Deren Höhe richtet sich nach der Energiemenge, die durch das Netz geleitet wird. Die Bedingungen dafür sind vertraglich festgelegt. Die Summe nennen die beteiligten Parteien in ihrer Mitteilung nicht.

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