Bewährungsstrafe wegen Marihuana-Plantage
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Zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung ist ein 35-jähriger Lippetaler verurteilt worden. Er hatte im Keller und im Gartenhaus Marihuana angebaut.
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Dass er nicht ins Gefängnis wandern muss, hat der Rauschmittel-Anbauer wohl seiner bislang strafrechtlich blütenweißen Weste und einem Sinneswandel während der Verhandlung zu verdanken. Während er zunächst mehrfach beteuerte, nichts von den Pflanzen auf seinem Grundstück gewusst zu haben, gab der Lippetaler den Anbau nach einer kurzen Verhandlungsunterbrechung doch zu. Er gestand, bereits viele Jahre Marihuana konsumiert zu haben.

Die Pflanzen-Kolonie im Keller und im Gartenhaus habe er zum reinen Konsum für sich, seine Freunde und die Familie errichtet. Die Mitkonsumenten hätten dies unentgeltlich getan, sagte der Lippetaler während der Verhandlung. Verkauft habe er von der Menge nichts. Im Mai 2015 war der 35-Jährige mit seiner Hanfplantage aufgeflogen. Er selbst wurde mit 631 Gramm Marihuana erwischt.

Zur Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten kommen auf den Verurteilten auch noch 200 Sozialstunden zu, die er abzuleisten hat.

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