Bürgermeister verspricht Transparenz
Markus Lippsmeier (v. l.) und Klaus Herold empfingen Bürgermeister Matthias Lürbke als gern gesehenen Gesprächspartner bei der Versammlung des Gemeindesportverbands.

Bei der Generalversammlung stellte sich Lürbke den Fragen der Sportler und wies noch einmal auf die verschiedenen Maßnahmen und den Zeitplan hin. Die Umbauten der Kabinen am Sportplatz in Oestinghausen sind beinahe abgeschlossen. Zurzeit läuft zudem der Umbau des Lippborger Lehrschwimmbeckens. Künftig wird es vor allem um die Modernisierung aller fünf Lippetaler Sportanlagen gehen. Nachdem es in den vergangenen fünf bis zehn Jahren zu einem Investitionsstau gekommen sei, wolle die Gemeinde 1,4 Millionen Euro investieren und dabei in jedem Ort zwei wettkampffähige Plätze erhalten, sagte der Bürgermeister.

Als nächstes stehe die Ausschreibung für die neuen Kunstrasenspielfelder in Oestinghausen und Herzfeld an (siehe Bericht oben auf der Seite). „Jede Maßnahme wird dabei öffentlich beraten und einzeln bewertet werden.“ Lürbke versprach den Sportlern volle Transparenz, die vor allem die Leichtathleten einfordern, weil sie mit dem Bau der Kunstrasenfelder nicht ins Hintertreffen geraten wollen.

Ihnen versprach der Bürgermeister zugleich, dass für sie und die Hallensportarten auch außerhalb des Entwicklungskonzepts Haushaltsmittel zur Verfügung stünden, nachdem die Anforderungen geklärt seien. Ähnlich zufrieden wie mit der Arbeit von Rat und Bürgermeister zeigten sich die Mitgliedsvereine auch mit dem Vorstand des Gemeindesportverbands, der turnusgemäß von Germania Hovestadt besetzt wurde.

Einstimmig erteilten die Delegierten dem Führungsgremium um Klaus Herold und Markus Lippsmeier die Entlastung. Eine Veränderung gab es auf der Position des Geschäftsführers. Germanias Ex-Vorsitzender Dieter Schomberg hatte seinen Rücktritt von diesem Posten erklärt, nachdem es im Fußballjugend-Bereich zu Differenzen zwischen seinem Verein und dem 1. SC Lippetal gekommen war. Einstimmig wählte die Versammlung Martina Schumacher in ihrer Abwesenheit zu Schombergs Nachfolgerin.

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