„Crash-Kursus“ will das Verhalten Jugendlicher positiv verändern
Bild: nes
Polizeihauptkommissar Günther Quante, Verkehrssicherheitsberater im Kreis Soest, appellierte an die Schüler der Jahrgangsstufen 10, die Spielregeln im Straßenverkehr zu beachten.
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„Wir wollen einfach nur, dass ihr immer gesund nach Hause kommt“, sagte Polizeihauptkommissar Günther Quante, Verkehrssicherheitsberater im Kreis Soest, zu den Jugendlichen. Im täglichen Miteinander, insbesondere im Straßenverkehr gelte es, stets die Spielregeln zu beachten.

Quante rief zum Beispiel ins Gedächtnis, dass die Gurtpflicht stets der eigenen Sicherheit diene und eine Lautsprecherbox im Kofferraum zum Geschoss werden könne, wenn sie ungesichert mitgeführt wird. Allein in Nordrhein-Westfalen würden jährlich 550 000 Unfälle passieren, bei denen mehr als 600 Menschen zu Tode kommen. Überproportional hoch sei bei den Unfallverursachern der Anteil der jugendlichen Verkehrsteilnehmer. „Die Gründe sind alarmierend und nicht akzeptabel. Das Nichtanlegen des Sicherheitsgurte, der Konsum von Alkohol und Drogen sind die Ursachen in mehr als 50 Prozent aller Todesfälle im Straßenverkehr“, bilanzierte Quante.

Alle Redner gaben anschaulich und emotional eigene Erfahrungen wieder und zeigten dazu reale Bilder von Einsatzorten im Kreis Soest. Den Schülern wurde zudem vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen. In dem Crash-Kursus für die Schüler wurde nicht nur deutlich wie wertvoll das eigene Leben ist, sondern auch, dass alle Lebensträume innerhalb weniger Sekunden durch unangemessene Fahrweise oder Alkohol am Steuer platzen können.

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