Das Brücke-Archiv öffnet seine Türen
Das Brücke-Hausstättenregister zeigt Bruno Hinse vom Brücke-Archiv Lippetal.

Im Dachgeschoss des Hauses Biele werden diese zur Geschichte Lippetals, seiner Dörfer und Bürger aufbewahrt. Mehr und mehr wird das Hausstättenregister zu einem Kernstück der Sammlung. Darin finden sich Angaben zu Häusern, Immobilien, Grundstücken in ganz Lippetal.

Ziel des Archivteams ist im Hausstättenregister nicht nur Eigentümer und Bewohner, sondern auch besondere mit dem Haus verbundene Ereignisse zu dokumentieren und damit auf Dauer zugänglich zu machen. Da die Hausnummern und auch Straßennamen im Laufe der Jahrhunderte gewechselt haben ist auch dies zu erfassen, damit von der heutigen Nummerierung auch eine Zugang zu geschichtlichen Entwicklung möglich wird.

Die Besucher am Nachmittag des offenen Archivs können sich nach ihrem Haus, dem dazu gesammelten erkundigen oder auch Materialien zu ihrem Haus ins Brücke Archiv Lippetal einbringen. Zu den besonderen Schätzen im Brücke Archiv zählen: Gebäudelisten aus Oestinghausen von 1865 bis 1950, Sammlung zu Heinrich Luhmann, Nachlass Kühnhenrich, Hofgeschichte Hunke, Hofgeschichte Schulze Hönighaus, Chronik Grabenschröer, Familie Römer in Herzfeld (H. Erlenkötter), Kopien von Volkszählungslisten 1882/83 (H. Erlenkötter), Kriegszeitungen 1914-1918, Fronturlaubergästebuch (2. Weltkrieg). Besonders erfreulich ist für die Verantwortlichen, dass Archivalien aus allen elf Lippetaler Dörfern ihre Heimat im Brücke Archiv Lippetal gefunden haben.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeit des Brücke e.V. ist die Dokumentation der Alltagsgeschichte der Menschen in Lippetal. „Wie haben unsere Großeltern, Urgroßeltern hier gelebt?“ Neben den regulären Öffnungszeiten, montags von 14 bis 17 Uhr, möchte der Brücke e.V. mit dem Nachmittag des offenen Archivs Gelegenheit zum Stöbern geben, zum Gespräch mit den Archivmachern, die Arbeit des Brücke e.V. kennenzulernen und zur Mitarbeit einladen. Auch weitere Archivalien können dem Brücke Archiv Lippetal übergeben werden.

Wer die Arbeit näher kennen lernen möchte kann sich auch auf der Homepage http://www.bruecke-lippetal.de/ informieren.

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