Dorfduell sorgt kräftig für Stimmung
Bild: Schomacher
In seiner Predigt forderte Weihbischof em. Friedrich Ostermann die Gemeinde auf, das Christsein in Dankbarkeit zu feiern und den Weg mit der Heiligen Ida neu zu beginnen.
Bild: Schomacher

Die Gruppen wetteiferten um Pokale und Medaillen: Dorf 1, Kesseler, Dorf 2, Heckentrup, Team Hochwasser, Schachtrup, Team Herzfeld Mitte, Höntrup, Herzfeld City West, Rassenhövel, die „Pink Panthers“ und „Uelentrup“ zeigten in verschiedenen Disziplinen ihr Können. Doch zunächst stimmten sich die Mannschaften in ihren Quartieren – bunten Zelten am Rand der Tartanbahn, die an mittelalterliche Ritterspiele erinnerten – auf den bevorstehenden Wettkampf ein, während ihre Fans, die zahlreich den Sportplatz säumten, sich schon einmal warmjubelten.

Dann gab Moderator Stefan Gassmann, der von Bernd Voschepoth und Klaus Feldmann tatkräftig unterstützt wurde, das Startsignal zur ersten Herausforderung des Tages – einem Kettcarrennen rund um den Platz. Jeder kam einmal zum Zug, denn die Kunst bestand darin, an den einzelnen Stationen des Rennens den fliegenden Wechsel zwischen den Teamkollegen zu bewältigen, wobei die Schwierigkeit darin bestand, Fahrerweste und –handschuhe aus- und wieder anzuziehen. Köpfchen war dagegen bei der nächsten Disziplin gefragt, einem Wissensquiz. Hier zeigte sich, dass es von Vorteil war, dass jede Mannschaft aus Mitgliedern jeder Altersklasse zusammengesetzt war: Die Jungen konnten schnell rennen, während die Älteren mit ihrem Wissensvorsprung schnell jede Antwort wussten.

Ein weiterer Höhepunkt war neben dem Strohballenrollen das Chaos-Spiel: Mit je einem einem Luftballon auf dem Rücken traten die Teams gleichzeitig gegeneinander an und versuchten, möglichst viele Ballone einzusammeln, ohne jedoch des eigenen Ballons beraubt zu werden. Dann wurde es spannend, als zum Schluss die Punkte gezählt wurden: Wer würde das Dorfduell für sich entscheiden? Es winkte immerhin der Siegerpokal und ein Fass Freibier, gestiftet von Bürgermeister Matthias Lürbke, der es sich natürlich nicht nehmen ließ, die Herzfelder bei ihrem Duell anzufeuern. Den Siegerpokal überreichte Lürbke dem Team „Hochwasser“, gefolgt von „Schachtrup“ auf dem zweiten Platz und „Herzfeld Mitte“, die sich mit den „Pink Panthers“ den dritten Platz teilten.

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