Ein Löschmittel sollte bereitstehen
Damit der Adventskranz nicht in Flammen aufgeht, sollte man die Tipps der Feuerwehr beachten.

Sie kennt allerdings auch die Gefahren, die damit einhergehen – jede brennende Kerze ist eine kleine, offene Feuerstelle. Deshalb gibt die heimische Feuerwehr auf ihrer Internetseite Tipps zur Brandverhütung. Kerzen sollten immer auf einer feuerfesten Unterlage stehen, raten die Blauröcke. Als Mindestabstand zu leicht entflammbaren Gardinen oder Vorhängen seien 50 Zentimeter geboten. Zugluft sollte im Bereich der offenen Flammen vermieden werden.

Und die Kerzen sollten nie auf ausgetrockneten oder verdorrten Adventskränzen oder Tannenbäumen installiert werden. Ein weiterer Tipp der heimischen Feuerwehr lautet: „Lassen Sie Kerzen auf Adventskränzen oder Weihnachtsbäumen niemals ganz abbrennen.“ Beim Auspusten sollte darauf geachtet werden, dass keine Glut umherfliegt. Mit Blick auf den Weihnachtsbaum rät die Feuerwehr: „Zünden Sie die Kerzen immer von oben nach unten an. Löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge, um mit der Kleidung nicht in eine Flamme zu gelangen.“ Wichtig ist zudem: Der Baum sollte nie vor der womöglich einzigen Tür eines Zimmers platziert werden. Denn es gelte, den Fluchtweg offen zu halten. Der Baum selbst sollte freigehalten werden von Dekoration aus leicht entflammbaren Materialien wie Papier, Watte, Zelluloid und Zellwolle.

Darüber hinaus empfiehlt die Feuerwehr, Kerzen nie unbeaufsichtigt zu lassen. Löschen sollte man sie auch dann, wenn man den Raum nur für eine kurze Zeit verlässt. Bereits eine kleine Ablenkung, sei es ein Telefonat oder das Klingeln an der Haustür, ließen die brennenden Kerzen oft in Vergessenheit geraten. Zur Vorbeugung für einen Brand rät die Freiwillige Feuerwehr Lippetal, ein Löschmittel griffbereit zu haben. Warum das so wichtig ist, wird an einem Beispiel veranschaulicht. Um ein Gefäß mit zehn oder zwölf Litern Löschwasser zu füllen, brauche es eine Minute. „Und genau das kann eine Minute zu lang sein.“

Eigene Löschversuchte sollten die Bewohner nur so lange unternehmen, wie sie sich selbst nicht gefährden. „Ansonsten schließen Sie die Tür zum Brandraum, verlassen die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.“ Zur Sicherheit trage auch bei, wenn ausreichend Rauchmelder in einer Wohnung angebracht seien.

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