Ein Wochenende ganz wie im Märchen
Das Wasserschloss „Haus Assen“ kann am Sonntag ab 15 Uhr bei einer öffentlichen Führung erkundet werden.

Mit dem Schlösser- und Burgentag eröffnet sich die Möglichkeit, Interessierten die beiden geschichtsträchtigen Wasserschlösser vorzustellen. Am Samstag, 17. Juni, erklärt Gästeführerin Ulrike Mußhoff ab 14 Uhr die Besonderheiten von Schloss Hovestadt. Die privat genutzten Räumlichkeiten des Schlosses sind tabu, doch der Garten steht offen und die erfahrene Gästeführerin weiß allerhand zu erzählen. Im Rahmen einer öffentlichen Führung durch den Barockgarten erleben die Besucher einen unterhaltsamen Spaziergang durch den Schlosspark mit Außenbesichtigung des Schlosses. Die imposante Anlage ist als herausragendes Denkmal anerkannt. Das Schloss Hovestadt wurde 1292 erstmals urkundlich erwähnt. Wegen seiner strategisch günstigen Lage am Lippeübergang wurde es im Mittelalter mehrmals zerstört, aber stets wieder aufgebaut. Seit 1710 sind die Grafen von Plettenberg Eigentümer des Schlosses; sie bewohnen es seit 1733.

Auch am Sonntag, 18. Juni , dann bereits ab 11 Uhr, nimmt Ulrike Mußhoff Gäste mit auf die informative Runde durch den Garten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da hier Barrierefreiheit herrscht, ist die Führung auch mit Rollator oder Rollstuhl möglich. Das Wasserschloss „Haus Assen“ kann am Sonntag ab 15 Uhr bei einer öffentlichen Führung erkundet werden. Die Anfänge des Schlosses liegen im 14. Jahrhundert. Unter der Familie von Ketteler wurden die Gebäude nach Süden erweitert („Neu-Assen“). Im Jahre 1564 ließ Goswin von Ketteler das heutige Renaissance-Schloss durch den Baumeister Laurenz von Brachum errichten. Mitte des 17. Jahrhunderts erwarb die Familie von Galen die Herrschaft Assen. 1997 übergab Bernhard Graf von Galen das Schloss als Geschenk für die Jugendarbeit an die römisch-katholische Ordensgemeinschaft der Diener Jesu und Mariens (SJM).

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