Eine-Welt-Gruppe unterstützt Hilfsprojekte
Die Aktiven der Eine-Welt-Gruppe Lippetal überreichten kurz vor dem Weihnachtsfest ihre Erlöse aus dem Verkauf von fair gehandelten Produkten an die beiden Vertreterinnen zweier Hilfsorganisationen, Ulla Nippel (fünfte v. l.) und Irene Freimark-Zeuch (siebte v. l.).

Der Verein „Songa Nzila“, der sich im Dorf Kilueka in der Demokratischen Republik Kongo für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen einsetzt, wird bereits seit Gründung der Gruppe regelmäßig unterstützt. Die Spende in Höhe von 600 Euro soll zur Weiterführung des Imkereiprojektes eingesetzt werden. Die Imkerei sichert den Menschen ein nachhaltiges Einkommen und fördert zugleich die Wiederaufforstung der für die Holzkohleproduktion zerstörten Wälder. Irene Freimark-Zeuch, die von Lippetal aus die Arbeit des Vereins unterstützt, freute sich über die Spende und dankte auch im Namen von Augustin Konda, dem Betreuer des Vereins im Kongo.

Dem Verein „Anidaso Ghana“ ist die Gruppe ebenfalls durch persönliche Kontakte verbunden, zumal Pastor Horst Klabes auch Gründungsmitglied der Eine-Welt-Gruppe war. Die Arbeit von Gabriel Cudjoe in Ghana, der gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Frau Straßenkindern hilft, indem er ihnen in seinem „Guardian Orphans Home“ ein neues Zuhause gibt, unterstützen die engagierten Oestinghauser mit einer Spende von 200 Euro. Ulla Nippel, die die Spende entgegennahm, berichtete, dass das Geld für die Versorgung und für das Schulgeld der Kinder gut gebraucht werde.

Die Mitglieder der Gruppe freuten sich über den Erfolg ihrer Arbeit. Sie betonten bei der Übergabe der Spenden, dass der Eine-Welt-Laden ebenso wie alle anderen Weltläden keine kommerzielle Interessen verfolge. Anders als beim Einkauf von Fairtrade-Produkten im Supermarkt würden die Einkaufsrabatte, die den Gewinn beim Verkauf ausmachen, in den Weltläden an Hilfsprojekte in Entwicklungsländern weitergegeben. Stolz auf den erzielten Gewinn ist die Gruppe insbesondere, da der Eine-Welt-Laden im Haus am Turm nur einmal in der Woche geöffnet hat, heißt es in einer Mitteilung. Jeden Sonntag von 11 bis 12.15 Uhr bietet das Ladenteam ein vielfältiges Warensortiment von Lebensmitteln bis zu Kunsthandwerk an. Daneben besteht dort aber auch die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee, natürlich aus fairem Handel, miteinander ins Gespräch zu kommen.

SOCIAL BOOKMARKS