Einstimmig die Gesamtschule beschlossen
sdfa

Die Umwandlung trägt dem Umstand Rechnung, dass sich die Lippetalschule über kurz oder lang ins Regelschulsystem einfügen, sprich zur Gesamt- oder zur Sekundarschule werden muss. Der Gemeinderat wird nun am Montag den Genehmigungsantrag für die Gesamtschule nach Arnsberg auf den Weg bringen. Die Zustimmung der Bezirksregierung gilt als sicher.

Im Eiltempo und einvernehmlich haben damit Lokalpolitiker, Verwaltung und die Gremien der Lippetalschule der heimischen Bildungslandschaft eine neue, vermutlich langfristig tragfähige Struktur verpasst. Gedauert hat das nicht einmal vier Wochen. Zur Erinnerung: Am 26. Oktober war das Thema erstmals im Schulausschuss auf der Tagesordnung aufgetaucht.

Die CDU-Fraktion, von deren Zustimmung die Umwandlung abhing, habe sich nach drei Beratungen einmütig für die Gesamtschule ausgesprochen, berichtete Georg Bertram im Ausschuss. Er gehe davon aus, dass sie die Erfolgsgeschichte der Lippetalschule fortschreibe. „Nur der Typ Gesamtschule bietet das, was die Gemeinschaftsschule schon hat“, betonte Bertram unter anderem mit Blick auf die Möglichkeit, in neun Jahren zum Abitur zu kommen. „Die Eltern schicken ihre Kinder zur Lippetalschule, weil dort guter Unterricht stattfindet. Wir gehen davon aus, dass es sich dort weiter gut lernen lässt.“

Für die SPD betonte Margret Dreisbach, eine Gesamtschule habe die Förderung eines jeden einzelnen Schülers im Blick. Dass diese Form eine Oberstufe biete, sei ein weiteres wichtiges Argument für die Zustimmung der Sozialdemokraten gewesen.

Für die Bürgergemeinschaft (BG) hob Ludger Ebel mit Blick auf die Umwandlung zum jetzigen Zeitpunkt hervor: „Es ist mit Sicherheit der beste Weg.“ Die Gesamtschule schon jetzt zu gründen, habe den Vorteil, dass später kein Handlungsdruck entstehe. Dass das Aus der Gemeinschaftsschule unabwendbar sei, liege einzig an den Vorgaben aus Düsseldorf.

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