Essener Weihbischof eröffnet Wallfahrtsjahr in Herzfeld
Bild: nes
Mit einem Pontifikalamt in der St.-Ida-Basilika in Herzfeld wurde am Sonntagmorgen das Wallfahrtsjahr eröffnet. Unser Bild zeigt (v. l.) Diakon Ralf König, Pastor Gereon Beese, Weihbischof Franz Vorrath und Diakon Ernst Willenbrink.
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Wie im gesamten deutschen Sprachraum steht auch in Herzfeld die Wallfahrtszeit unter dem aktuellen Leitwort: „Sagt den Verzagten. Habt Mut, fürchtet euch nicht“. In seiner Predigt sagte der Weihbischof, dass das aus dem Propheten Jesaja stammende Wort nicht besser gewählt sein könnte. Der Menschheit würden in den Zeitungen, im Fernsehen und in den Visionen der Zukunft düstere Bilder in die Köpfe gepflanzt. Diese ließen glauben, dass alles dem Untergang geweiht sei: Der Euroraum würde zusammenbrechen, Deutschland schaffe sich ab, die Demografie halte alle im Würgegriff. Die weit verbreitete Angst, das Alte, das Erreichte, könnte verloren gehen, blockiere Herzen und Gemüter über weite Strecken. Deshalb sei es gut, dass der Glaube eine Gegenwelt vor Augen führe. Nicht realitätsblind, sondern voller Hoffnung und das aus gutem Grund, den Dietrich Bonhoeffer so ausgedrrückt habe: „Die Nacht ist noch nicht vorüber, aber es tagt schon“. Nicht zuletzt solle der österliche Glaube allen neue Kraft schenken. Mehr denn je sei jeder Christ aufgerufen, Wegweiser der Hoffnung zu sein, sagte der Weihbischof.

Wie Pastor Gereon Beese erklärte, hätten sich schon jetzt zahlreiche Pilgergruppen zur Wallfahrt nach Herzfeld angemeldet. „Wir freuen uns über das große Interesse und sind überzeugt, dass wir auch in diesem Jahr die vielen Pilger erreichen und stärken können“. Der besondere Dank des Pastors galt allen Haupt- und Ehrenamtlichen die in und für St. Ida tätig sind.

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