Fahrtwind macht die Hitze erträglich
Eine Fahrt im Autoscooter ist immer wieder ein Erlebnis für sich. Vor allen Dingen die Jugendlichen sind begeistert bei der Sache.

Das traditionsreiche Volksfest ist immer wieder für Groß und Klein ein Fest für alle Sinne. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Gewerbevereins begrüßte Michael Christianus die Schausteller und Gäste. Dazu zählten Bürgermeister Matthias Lürbke mit Ehefrau Anja, Vikar Heinz Schmidt, Vertreter der örtlichen Vereine, das Lippborger Kirmesteam und nicht zuletzt die Marktmeister.

Für ihre Treue bedankte sich Christianus mit Blumen und einer Flasche Lippe-Tropfen bei Thomas und Natascha Hammecke, die seit 25 Jahren mit dem Autoscooter auf der Kirmes dabei sind. Ebenso lange kommt Manuela Braun mit ihrem Eisstand ins Lippedorf. Bürgermeister Matthias Lürbke übernahm den Fassanstich und ließ es sich nicht nehmen, das kühle Blonde gleich in die Gläser zu füllen. Bei der Hitze war es als Abkühlung willkommen.

Trotz der schweißtreibenden Temperaturen nutzten viele Familien den Nachmittag für einen gemütlichen Kirmesbummel. Vor allen Dingen die Kinder ließen sich bei den Karussellfahrten gern den Wind um die Nase wehen. Gut gelang das im Musikexpress. Vor der Kirche nahm das Fahrgeschäft „Disco Dance“ Fahrt auf. Auf Nachfrage, ob noch eine Runde gewünscht sei, war das jubelnde „Ja“ nicht zu überhören. Andere suchten das Glück der Erde bei den Reitponys. Ein Bad der etwas anderen Art war in den Luftblasen des Bällebads möglich. Auch das traditionelle Kinderkettenkarussell kam bei den Jüngsten bestens an. Die Marktmeile ließ auch kulinarisch keine Wünsche offen.

Im Café des Arbeitskreises „Mission-Entwicklung-Frieden“ gab es leckere Torten. Die Auswahl war auch an anderen Ständen beachtlich. In Lippborg gehören neben allem Kirmesnaschwerk unbedingt auch die Rinderwurst und der neu aufgelegte Lippe-Tropfen (ein Magenlikör) dazu. Höhepunkt des ersten Tags war einmal mehr das Höhenfeuerwerk, das die Kirmes in buntes Licht tauchte. Zusätzliche Lichteffekte ergaben sich durch das Wetterleuchten einer Gewitterfront, die aber nicht bis nach Lippetal kam.

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