Fit für den Einsatz unter Atemschutz
Bei ihrer Ausbildung wurden die Atemschutzgeräteträger an ihre Belastungsgrenzen geführt.

In der Praxis wurde den Teilnehmern körperlich einiges abverlangt, wie die Feuerwehr in ihrer Mitteilung hervorhebt. So mussten die Brandschützer lernen, in hohem Tempo ihre Schutzausrüstung anzulegen. Dazu gehörte auch das korrekte Anziehen der Atemschutzmaske und das Aufschultern des 15 Kilogramm schweren Atemschutzgeräts. Um die Atemschutzgeräteträgeträger an ihre Belastungsgrenzen zu führen, wurde die Leistungsanforderung stetig angehoben.

Höhepunkt war der Parcourslauf auf dem Sportplatz in Hovestadt. In der zweiten Praxishälfte wurde den Teilnehmern die Taktik vermittelt. So wissen sie nun, wie sie sich in verrauchten Räumen bewegen und diese absuchen müssen. Auch der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr für die Brandbekämpfung und das Retten eines Kameraden in Not wurden ausreichend geprobt. Ihre Fähigkeiten mussten die Teilnehmer schließlich in einer realen Einsatzübung unter Beweis stellen.

Dazu wurde eine Fahrzeughalle vollständig vernebelt. Den einzelnen Trupps wurden unterschiedliche Aufgaben gestellt. Zum Beispiel musste eine Gasflasche mit der Wärmebildkamera gefunden und anschließend geborgen werden. Auch die Suche und Rettung vermisster Menschen gehörte zum Aufgabenpaket dazu.

Der praktische Teil der Abschlussprüfung fand auf der Atemschutz-Übungsanlage im Rettungszentrum Soest statt. Die Lehrgangsleiter Christoph Rohwetter und seine Helfer Daniel Poscher, Franz-Georg Brede, Matthias Hölter, Patrik Miosga und Carsten Picke waren zufrieden mit den Ergebnissen. Sie gratulierten den Absolventen und legten ihnen nahe, das Erlernte durch immer neues Üben zu festigen. Auch Brandinspektor Carsten Vieregge lobte die Teilnehmer.

Die erfolgreichen Absolventen aus Lippetal: Philipp Sumpmann, Tom Schürmann, Lukas Hausmann, Marvin Wagener, Matthias Mense und Madelene Fekete.

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