Flache Etappe macht Radlern Vergnügen
Bild: Kalläne
Vor der Kulisse der St.-Ida-Basilika in Herzfeld kamen fast 70 Radler der neuen Römer-Lippe-Route zusammen. Der Streckenabschnitt führt von Liesborn nach Herzfeld. Aus Geseke waren (v.l.) Wilfried und Christa Reckmann und Gerda Heine angereist.
Bild: Kalläne

 „Das war der am besten besuchte Bürgerstart bisher“, sagt Melanie Wolinski, von der Ruhr Tourismus GmbH. Die neue Römer-Lippe-Route mit Schwerpunkt „Römerkultur“ und „Wassererlebnis“ führt von Detmold nach Xanten.

„Wir sind froh, mit der Gemeinde Lippetal relativ in der Mitte zu liegen und somit von beiden Seiten angefahren zu werden“, betonte Bürgermeister Matthias Lürbke, als er die Radler im Ortskern von Herzfeld begrüßte.

Der Wadersloher Bürgermeister Christian Thegelkamp „übergab“ seine Radler, die morgens an der Abtei in Liesborn gestartet waren, an Lürbke, der mit denjenigen, die noch Lust auf die Weiterfahrt hatten oder in Herzfeld neu dazu gekommen waren, den Abschnitt nach Welver in Angriff nahm. Symbolisch für die nächste eröffnete Strecke hatte Lürbke zuvor das Wappen der Gemeinde Lippetal an die Speichen eines Reifens gesteckt.

 „Diese Strecke ist schön flach und für jedermann gut zu erradeln“, betonte Melanie Wolinski von Ruhr Tourismus.

Das finden auch Wilfried und Christa Reckmann aus Geseke: „Die neue Wegführung der Tour hat uns interessiert, darum sind wir mitgefahren. Die flache Etappe, entlang historischer und schöner Orte, überzeugt uns. Wir werden die Route im Sommer noch öfter fahren“, sagte Christa Reckmann.

 Andrea Heise radelte ab Herzfeld mit: „Ich möchte diese Aktion und den schönen Radweg damit unterstützen. Besonders die Lippeaue Disselmersch ist empfehlenswert. Man kann wunderbar die Natur und die Tiere betrachten. Am besten nimmt man ein Fernglas mit.“

Helmut Winkelnkemper ist aus Liesborn gestartet. Er findet: „Als Liesborner fährt man einfach mit.“

Eine weite Anreise hat Susi Danner hinter sich. Sie ist vorgestern aus München mit dem Nachtzug angereist. „Die Verbindung von Kultur und Sport reizt mich. Ich bin über das Internet auf die Route aufmerksam geworden und freue mich über die Verbindung von Fahrradweg und Flusslandschaft.“

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