Für Schulleiter Michael Fleiter beginnen jetzt ganz lange Ferien
Bild: Kirchhoff
Blumen und zwei Tickets für die Lippetaler Passionsspiele überreichte Bürgermeister Matthias Lürbke (Mitte) an Anni und Michael Fleiter, den scheidenden Rektor der St.-Ida-Grundschule.
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„Hello, good bye“ – der Beatles-Hit aus dem Jahr 1967 stand am Freitagmorgen quasi Pate für die Verabschiedung Fleiters in den Ruhestand. Seit 1991 hatte er in leitender Position an der Ida-Grundschule in Herzfeld gewirkt nach Lehrer-Stationen in Ahlen, Oelde und Wadersloh.

In der Zeit habe es viele bauliche und pädagogische Veränderungen im Schulgebäude und in der Unterrichtsführung gegeben, merkte Bürgermeister Matthias Lürbke an, der insbesondere die fast schon sprichwörtliche Gelassenheit Fleiters würdigte. Unter anderem zu jener Zeit, als mitten in der Umbauphase des Schulgebäudes sechs Decken in den Klassenräumen einbrachen. Wie sehr auch die Schulkinder ihren „Direx“ mögen, zeigte sich in den Darbietungen aller Klassen, die häufig vom Beifall der Gäste unterbrochen wurden und das Auditorium erheiterten.

Viel für die Schulentwicklung getan

Heiteres aus Michael Fleiters Personalakte hatte auch Schulamtsdirektorin Cornelia Bornefeld-Gronert (Kreis Soest) mitgebracht. Angefangen vom vergrößerten Passbild aus dem Jahr 1973, als Fleiter als junger Lehrer in Ahlen anfing (sein Abitur hatte er übrigens in Holland gemacht), bis hin zu ersten Unterrichtsformulierung, um Lernziele zu definieren. „1973 waren noch ganz andere Zeiten, auch in der Schule“, betonte die Schulamtsdirektorin, die auch darauf hinwies, dass Fleiter unter anderem auch Diakon ist. Bornefeld Gronert überreichte die Entlassungsurkunde an Michael Fleiter.

Dass die St.-Ida-Grundschule in Herzfeld gute nachbarschaftliche Beziehungen zur Haupt-, Real- und neuerdings auch zur Gemeinschaftsschule pflegt, liegt nicht nur an der räumlichen Nähe innerhalb des Herzfelder Schulzentrums: „Das ist auch Dein Verdienst“, sagte Erich Zajac, Leiter der Gemeinschaftsschule. Man habe viele Gespräche miteinander geführt, Fleiter habe viel für die Unterrichts- und Schulentwicklung in Herzfeld getan, lobte der Redner.

„Allem, was in dieser Schule über viele Jahre passiert ist, hast Du in irgendeiner Weise Deinen Stempel aufgedrückt, und alle Spuren zusammen machen Dich als Schulleiter aus“, sagte Konrektorin Isa Deimel. Und was sagen die Kinder? Die hatten sich natürlich auch Gedanken gemacht, insbesondere über die jetzt anstehende freie Zeit. Was macht ein pensionierter Schulleiter? „Immer aussschlafen und dann Golf spielen.“

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