Furchenpiste soll saniert werden
Schilder warnen im Abschnitt zwischen Hovestadt und Oestinghausen vor dem schlechten Fahrbahnzustand.

Einzelne Abschnitte sind notdürftig geflickt. Die Seitenmarkierung ist an einigen Stellen kaum noch erkennbar. Hinzu kommen wechselnde Lichtverhältnisse durch den Baumbestand rechts und links der Fahrbahn. Obwohl die Straße schnurgerade ist, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Von größeren Unfällen blieb der Bereich in jüngster Zeit zwar verschont, doch das sah vor einigen Jahren noch ganz anders aus.

Dem zuständigen Landesbetrieb Straßen-NRW ist das Problem sehr wohl bekannt. Auf Anfrage bestätigt Sprecher Oscar Santos von Straßen-NRW, dass sich die Planer bereits mit dem Streckenabschnitt befassen. Möglich sei ein „zeitnaher“ Ausbau. Auf einen genauen Startzeitpunkt könne man sich in dieser frühen Planungsphase noch nicht festlegen. Im Blick ist aber wohl das Jahr 2018, spätestens 2019. Lippetals Bürgermeister Matthias Lürbke begrüßt das grundsätzlich.

Er ist selbst fast täglich auf der Strecke unterwegs und weiß: „Einige Stellen sind an der Oberfläche deutlich kaputt. Ich werde auch von anderen oft darauf angesprochen.“ Die erlaubte Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern sei auf dieser Strecke kaum noch fahrbar. Das habe aber auch sein Gutes. „Hier queren Radfahrer die Straße, der Bereich ist außerdem ein Wildwechsel.“ Lürbke wünscht sich für die Zukunft eine gute Piste, die allerdings nicht gleichzeitig zum Rasen einlädt.

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