Geringes Interesse am Weiberkarneval
Aufwendig kostümiert und ausgelassen: Jecke Lippborger Weiber verstehen zu feiern.

Nachdem das amtierende Prinzenpaar Philipp I. Speckmann und Lisa I. Naumann samt Gefolge eingezogen waren, übernahm Prinzessin Lisa I. das Kommando und verwies die Männer des Zelts. Der jecke Trubel konnte beginnen. Mit Show- und Gardetanz trieben die Nachwuchsgarde und die Damengarde des Kulturkreises Lippborg (KKL) die Stimmung hoch. Auch die Zumba-Gruppe „Next Level“ bot eine tolle Performance.

In der Bütt überzeugte Tante Gertrud, die als „schönste Frau der Welt“ allerlei Schlüpfriges aus dem Zwischenmenschlichen zu berichten wusste, aber auch als Polonaise-Animateurin die Frauen zum Mittanzen brachte. Riesenstimmung machten zudem das Junggesellen-Ballett Herzfeld und die Lippborger Spielantis, die mit bunt kostümierten Playback-Darbietungen abrockten.

Einen akrobatischen Showtanz bot das Männerballett der KG „Außer Rand und Band“ aus Beckum. Nachdem Sandra Stiens und Dominik Ilsen bereits bei den Spielantis live gesungen hatten, brachte auch Moderator Michael Kaubisch zum Finale die Stimmung mit seinen Liedern noch einmal zum Kochen.

KKL-Chef Rodger Urbansky zeigte sich vom Programm und der Atmosphäre begeistert, gab sich aber für die Zukunft des Weiberkarnevals aufgrund der geringen Resonanz besorgt. Dieses Thema wird der KKL sicherlich im Vorstand thematisieren müssen, so die Einschätzung von Lippborgs Oberjecken.

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