Gesang als verbindende Brücke erlebt
Der Gemischte Chor Cäcilia Hultrop feierte im Rahmen des Lippetaler Chorfestes sein 150-jähriges Bestehen.

Viele Sangesfreunde und Gönner waren in der Gemeinschaftshalle Oestinghausen zusammengekommen, um Glückwünsche zu überbringen und gemeinsam zu singen. „Singen im Chor ist etwas besonderes“, betonte die Cäcilia-Vorsitzende Annette Kosek zu Beginn der Veranstaltung. „Zum Leben braucht der Mensch Musik und Gesang.

Gesang ist eine Brücke, die verbindet“, gratulierte Paul Strumann, Vorsitzender des Sängerbunds Lippetal. Auch Bürgermeister Matthias Lürbke übermittelte Glückwünsche zur „unglaublichen Leistung“ und freute sich gleichzeitig darüber, dass die neu angeschaffte mobile Podestbühne ihren ersten großen Einsatz feierte. Kathrin Schnittker und Michael Schleimer vom Sängerkreis Soest überreichten eine Gratulationsurkunde, unterzeichnet von Altbundespräsident Christian Wulff in seiner Funktion als Präsident des Deutschen Chorverbands.

Nach vielen redseligen Glückwünschen durften sich die Chorfest-Teilnehmer an einem Potpourri an vielfältigem Liedgut erfreuen. Besonders begeisterte der Chor der Börde-Werkstätten Lippetal, Werl und Soest. Den Liedbeitrag „Sing mit mir“ nahmen alle Anwesenden in der Gemeinschaftshalle wörtlich und stimmten mit ein.

Der Gemischte Chor „Frohsinn“ Hovestadt-Nordwald begleitete den Beitrag „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ mit einer schauspielerischen Einlage, und der Heart-Chor sang und klatschte die Zuhörer zurück in die Zeit der Hippies. Unterstützt wurden die Chöre von der Blasmusik Hultrop sowie von Susanne Flecke und Jörg Bücker am Klavier. Moderater Benno Hörauf hatte zu jeder Liedauswahl einige Hintergrundinformationen parat.

Den Abschluss bildete der Auftritt des gastgebenden Gemischten Chors Cäcilia Hultrop mit dem berührenden Liedbeitrag „Gabriellas Lied“. Zuvor jedoch gab es stehende Ovationen für Chorleiter Karl-Josef „Kalla“ Meinert. Nach 50 Jahren musikalischen Wirkens mit Stationen bei Cäcilia Hultrop und beim MGV Oestinghausen war das Chorfest sein letzter Auftritt.

Annette Kosek fiel schließlich ein Stein vom Herzen. Ein Abend mit „supertollen und abwechslungsreichen Liedern“ und guter Stimmung war geschafft. Für den Ausklang des Abends übernahm der musikalische Entertainer Attila Chom die Tasten am Klavier.

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