„Geschichts-Schaufenster“ macht Dorf-Historie sichtbar
Bild: Kirchhoff
Nun wartet man gespannt auf die Reaktionen des Publikums: (v. l.) Provinzial-Geschäftsstellenleiter Markus Goldstein sowie die Heimatfreunde Werner Wollny, Gerhard Steinhoff und Konrad Stengel. die die Idee zum „Geschichts-Schaufenster“ hatten.
Bild: Kirchhoff

Und genau das tun sie jetzt auch. Seit Freitag, 24. August, präsentiert sich das „Geschichts-Schaufenster Lippborg“ in der Provinzial-Geschäftsstelle Goldstein an der Hauptstraße in Lippborg und zeigt eine Reihe historischer Fotos mitsamt der entsprechenden Erklärungen. Zu sehen ist beispielsweise die altehrwürdige Pfarrkirche mit ihrem ehedem sehr kleinen Turm, die ehemalige Molkerei, die das „Gesicht“ des Dorfes über Jahrzehnte hinweg prägte, und auch eine Ansicht des ehemaligen „Altdeutschen Gasthauses“, in dem jetzt die Provinzial untergebracht ist.

Konrad Stengel, Gerhard Steinhoff und Werner Wollny haben diese erste Bilderschau für das „Geschichts-Schaufenster“ konzipiert und versprechen weitere Ausstellungen: „Wir wollen themenbezogen zeigen, wie das Leben früher in Lippborg war“, erläuterte Konrad Stengel. Demnächst wird es also Ansichtsmaterial über Vereine ebenso geben wie über Handwerk(er), über die Gasthöfe im Dorf, alte Hausansichten und Familiengeschichten. Damit will das Trio der Lippborger Heimatfreunde dem „Brücke“-Archiv in Hovestadt keine Konkurrenz machen, im Gegenteil: „Viele der jetzt und in Zukunft in Lippborg zu sehenden historischen Unterlagen stammen aus dem Brücke-Archiv“, betont Gerhard Steinhoff. Denn die jetzt zu sehenden alten Ansichten Lippborgs sind zumeist dem Privatarchiv Stein entnommen, das ebenfalls in der „Brücke“ lagert und dort einzusehen ist.

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