Heimatfreunde katalogisieren die Kulturlandschaft                   
Kreisheimatpfleger Peter Sukkau (r.) erfuhr bei der Veranstaltung zum Projekt „Kulturlandschaft am Hellweg“, an der Heimatfreunde aus dem gesamten Kreisgebiet teilnahmen, dass bereits 130 Landschaftselemente erfasst und beschrieben worden sind.

Nach den Vorbesprechungen ging es jetzt bereits konkret um die ersten Erfassungen, die von Heimatfreunde aus dem Kreisgebiet mitgebracht wurden. Zur Bearbeitung gab es zahlreiche Fragen, die diskutiert und beantwortet wurden. Eine Umfrage bei den Beteiligten ergab, dass inzwischen schon über 130 Kulturlandschaftselemente beschrieben worden sind, die demnächst im Internetportal „GeodatenKultur“ beim Landschaftsverband und in der geplanten Broschüre „Kulturlandschaftsführer“ erscheinen sollen.

„Wir können davon ausgehen, dass bis zum endgültigen Abgabetermin Anfang September etwa 250 bis 300 Objekte gesammelt werden. Dies ist aber nur möglich, weil sich viele heimat- und geschichtsbewusste Personen in dieser Region angesprochen fühlen und auf Spurensuche gehen“, schaut Kreisheimatpfleger Sukkau nach vorne. Er betonte eindringlich, wie sinnvoll das Sammeln historischer Kulturlandschaftselemente sei. Sie seien wichtige Zeugen unserer Geschichte. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, müssten sie erfasst, dokumentiert und zum Erleben auf eine Plattform gebracht werden.

„Jeder, der sich für die Bewahrung der Eigenart der Region einsetzen möchte, sollte sich gemeinsam mit anderen Menschen Gedanken machen, welche Charakteristika das Besondere an der Heimat ausmachen“, appellierte der Kreisheimatpfleger. „Ich wäre dankbar, wenn sich noch weitere Heimatfreunde beteiligen würden.“

SOCIAL BOOKMARKS