Heinz Möller ist 150 Mal zur Blutspende gegangen
Bild: nes
Erfolgreich arbeitet nach wie vor der Arbeitskreis Blutspende im DRK-Ortsverein Lippetal. Heinz Möller aus Niederbauer (5. v. l.) leistete allein 150 Blutspenden, Hildegard Rünker (2. v.  l.) bereits 125. Vier Spenderinnen kamen 100 Mal, alle weiteren auf diesem Foto bereits 75 Mal zur Blutspende.
Bild: nes

Hildegard Rünker aus Lippborg ist mit 125 Spenden auf dem gleichen Weg. Mit jeweils 100 Spenden zählen Maria Haselhorst, Hildegard Mußhoff, Luzie Stuckmann und Elisabeth Uelentrup aus Herzfeld ebenfalls zu denen, die zu jedem Termin kommen. 75 Mal kamen Ulrich Baucks, Marcus Diestel, Christoph Homann, Bernd Huneke, Markus Schreiber und Wolfgang Wetzel zum Aderlass. 50 Spenden leisteten bisher Hans Jürgen Brinker, Egbert Hamers, Heinrich Hunsel, Egbert Lange, Berthold Langehövel, Ludger Schenkel, August Schomacher, Franz-Josef Stengel, Norbert Stilkerieg, Theodor Stute, Roland Tiekmann und Michael Vogel.

Zu den Spendern, die sich den roten Lebenssaft 25 Mal abzapfen ließen, gehören Jürgen Thomas Arns, Barbara Beine, Katrin Biele-Jaha, Norbert Brede, Jakob Brauer, Christoph Degen, Dorothee Flecke, Henrike Freitag, Betty Grabenschröer, Brigitte Haselhorst, Christian Hinse, Egbert Hinse, Bernd Laux, Ralf Plaßmann, Denis Renfert, Hardi Schlenke, Nicole Schmock, Brigitte Sczepanek, Anja Willenbrink, Christian Windhövel und Tanja Zurhelle.

Rot-Kreuz-Leiter Rüdiger Schwarz begrüßte die Jubilare zum Auftakt der Feier und freute sich, so viele Spender im DRK-Ortsverein Lippetal auszeichnen zu können. Organisiert werden die Termine in Lippetal und Eickelborn vom  Arbeitskreis Blutspende. Beauftragte im DRK-Ortsverein Lippetal ist Helga Slatosch, ihre Stellvertreterin ist Anja Behrens. Wie gewohnt hatte Helga Slatosch für alle, die geehrt wurden, persönliche Geschenke in Lippetal eingekauft.

Carsten Janz, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK Blutspendedienst West in Hagen und zuständig für den Bereich Soest/Lippstadt, war eigens nach Herzfeld gekommen, um den fleißigen Spendern persönlich zu danken. Nach der Ehrung erläuterte er in einem anschaulichen Vortrag die Aufbereitung und Verwendung des Spenderbluts. Allein durch die Bereitschaft der Blutspender im Bereich des Dienstes West kann dieser rund 1000 Krankenhäuser und Arztpraxen mit Blut versorgen.

Gleichzeitig erklärte Janz, warum selbst am 23. und 26. Dezember Blutspendetermine stattfinden: Einerseits seien 12 000 Konserven allein als Sicherheitsreserve für den Dreitagesbedarf in Nordrhein-Westfalen notwendig. Hinzu komme, dass Thrombozytenkonzentrat, das zur Chemotherapie bei Tumorpatienten dringend benötig wird, maximal fünf Tage haltbar ist, wobei der Tag der Spende schon mitzählt.

SOCIAL BOOKMARKS