Herzfelder Messdiener feiern Turniersieg
Bild: Bistum Münster
Beim Halleluja-Cup in Marl sicherten sich die Herzfelder Messdiener den ersten Platz und gewannen VIP-Tickets für ein Fußballspiel im Dortmunder Stadion.
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Jubelnd rissen die Sieger von der Messdienergemeinschaft aus St. Ida Herzfeld am Samstag gegen 16 Uhr die Arme in die Luft. Die mitgereisten Anhänger umarmten die erfolgreichen Fußballhelden, und der Trainer freute sich mit seinen Spielern über den Sieg. Mit Pauke und Tröten feuerten die Fans ihre Mannschaft an. Geplant worden war die Fahrt von Bernd Voschepoth und den beiden Trainern Nicky Schwartze und Jens Butterschlot. Im Schatten des Evonik-Werkes am Badeweiher in Marl traten 16 Mannschaften an, um in zweimal zehn Minuten-Kicks den Sieger des erstmalig im Bistum Münster ausgerichteten Halleluja-Cups zu ermitteln.

160 Spielerinnen und Spieler aus allen Kreisdekanaten des nordrhein-westfälischen Bistumsteils waren mit viel Herzblut angetreten. „Erstaunlich ist, wie fair die Beteiligten miteinander umgegangen sind“, sagte Christian Wacker. Er ist im Bistum Münster zuständig für die Messdienerarbeit und gehörte zu den Organisatoren des Turniers. Auch die Schiedsrichter seien begeistert gewesen, wie wenig ruppig es auf dem grünen Rasen zuging. Wacker dankte dem Sponsor der Veranstaltung, der Firma Evonik, für die tolle Unterstützung. „Die Zusammenarbeit von Kirche und Wirtschaft hat hervorragend funktioniert“, sagte er.

Mitten im Jubel der Sieger bedankte sich Lina Luhmann aus Herzfeld als erstes bei den Organisatoren des Turniers: „Wir freuen uns total. Das hat richtig Spaß gemacht. Die Veranstaltung war ganz toll geplant.“ Wenn sie die Fußballschuhe nicht für die Ministranten schnürt, rennt die 18-Jährige übrigens in der Landesliga erfolgreich dem runden Leder hinterher. Neben den Pokalen gab es noch einen besonderen Preis für alle Beteiligten. Alle Mitspieler erhielten Sitzplatzkarten für ein Heimspiel des Bundesligaclubs Borussia Dortmund. Für das Siegerteam gab es sogar Tickets für den VIP-Bereich im Dortmunder Stadion.

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