Herzfelder Vereinsmesse kommt gut an
Wie viel Sport muss man treiben, um eine Portion Nudeln mit Tomatensoße abzutrainieren? Das testete Tobias Gottschalk mit Hilfe einer Waage am Stand des Sportvereins 1. SC Lippetal. Frank Bauers (links) und Otto Sindermann standen dort allen Interessierten Rede und Antwort.

Mit 44 aktiven Gruppen ist die Vereinslandschaft in Herzfeld sehr vielfältig. Oft bildet das Bürgerhaus dabei das Zentrum für Veranstaltungen, Proben und Feierlichkeiten, und das seit immerhin 25 Jahren. Was lag da näher, als zum Jubiläum das ehrenamtliche Engagement in einer Messe zu präsentieren. 20 Vereine nutzten nun am Sonntag die Gelegenheit, sich und ihre Schwerpunkte mit viel Kreativität und Einfallsreichtum zu präsentieren.

Zahlreiche interessierte Besucher informierten sich über die Hospizgruppe, den Münsterland-Sternlauf, den Verein „Brücke“, der sich der Ahnen- und Geschichtsforschung verschrieben hat, oder ließen sich vom Männergesangsverein oder dem gemischten Chor „Canto Allegro“ gleich Kostproben geben. Der Gewerbeverein, das Deutsche Rote Kreuz, der Schützenverein und die Taubenzüchter des Vereins „Lippebote“, die sogar zwei Tauben in einem für Hochzeiten nutzbaren herzförmigen Käfig ausstellten, reihten sich ein. Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz war mit von der Partie. Zusammen mit den Tanzgruppen des SCL, die schwungvoll ihr Können zeigten, wie auch mit den Voltigiergruppen des Vereins „Pferde, Freizeit und Natur“ und den Jagdhornbläsern des Hegerings war somit gleich ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf die Beine gestellt.

Auch um das Bürgerhaus herum präsentierten sich die ehrenamtlich Engagierten. Die Freiwillige Feuerwehr zeigte ganz praktisch einen Rettungseinsatz, wie er jederzeit bei einem Verkehrsunfall vorkommen kann, während gleich nebenan die Aktiven des Hundesportvereins mit ihren vierbeinigen Begleitern ihren Platz hatten. Insgesamt duften die Organisatoren aus den Reihen der Fördergemeinschaft eine rundum gelungene Präsentation eines abwechslungsreichen und lebendigen Vereinslebens bilanzieren. Und das ist schließlich die Grundlage einer aktiven Dorfgemeinschaft, die das Bürgerhaus sicher auch in den kommenden 25 Jahren zum Zentrum haben wird.

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