Ida-Woche: Neuerungen müssen noch warten
Der Ida-Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Ida in der Herzfelder Basilika. Im Rahmen der Ida-Woche, die am kommenden Sonntag beginnt, wird in diesem Jahr nur die „Kleine Identracht“ stattfinden.

Doch die Corona-Krise führt dazu, dass die geplanten Neuerungen wohl erst mit einem Jahr Verspätung zur Geltung kommen. Unter den unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln sollen die geplanten Gottesdienste gefeiert werden, während die begleitenden Veranstaltungen meist entfallen.

Das heißt nun im Einzelnen: Die Ida-Woche wird wie geplant eröffnet mit einem Pontifikalamt, das Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am Sonntag, 6. September, ab 10.30 Uhr in der St.-Ida-Basilika feiern wird. Das für Sonntag geplante Programm für Familien und Kinder muss entfallen. Eine Festandacht wird aber um 15 Uhr in der Basilika gefeiert.

Am Montag, 7. September, wird das Patronatsfest des St.-Ida-Stifts in Hovestadt begangen. Nach derzeitigem Stand wird die heilige Messe in der dortigen Kapelle gefeiert. Dieser Gottesdienst wird via Video-Stream auf die Stationen des Ida-Stifts übertragen; eine persönliche Teilnahme am Gottesdienst ist jedoch nicht möglich. Das gemeinsame Kaffeetrinken muss entfallen. Abends findet um 18.30 Uhr ein Abendlob in der Herzfelder Basilika statt, das von den Firmlingen gestaltet wird.

Am Dienstag, 8. September, laden die Herzfelder Frauengemeinschaft und die Kolpingsfamilie gemeinsam zu einem besinnlichen Abend in die Basilika ein. Beginn ist um 20 Uhr mit Musik von Basilikaorganist Jörg Bücker.

Zum Seniorentag am Mittwoch, 9. September, wird ab 9.30 Uhr eine heilige Messe in der Basilika gefeiert. Der anschließende Vortrag und das gemeinsame Mittagessen entfallen.

Das für Donnerstag, 10. September, um 20.30 Uhr geplante Abendlob kann wie geplant stattfinden.

Das Chorkonzert am Freitag, 11. September, entfällt. Der Abschluss der Ida-Woche ist am Samstag, 12. September. Der Festgottesdienst findet um 17 Uhr in der Herzfelder Basilika statt. Festprediger ist Domkapitular Dr. Antonius Hamers aus Münster. Er leitet das „Katholische Büro“ in Düsseldorf und ist Verbindungsmann zwischen den katholischen Bistümern in NRW und der Landesregierung.

„Kleine Identracht“ findet statt

Dieses Jahr stünde eigentlich die „Große Identracht“ auf dem Kalender, die nur alle fünf Jahre stattfindet. Die Prozession, bei der der Ida-Schrein durch das Dorf getragen wird, wird in reduzierter Form wie eine „Kleine Identracht“ durchgeführt: Nach dem Gottesdienst wird an der Ida-Büste am Osttor der Schlusssegen empfangen, um bei der Rückkehr in die Kirche jedes Gedränge zu vermeiden. Nach der Identracht sollte ein großer Dorfabend rund um Haus Idenrast den krönenden Abschluss der Ida- Woche bilden. Dieser Abend kann jedoch wie alle größeren Veranstaltungen nicht durchgeführt werden.

Aufgrund der Abstandsregelungen im Rahmen der Corona-Pandemie werden alle Verbände und Vereine gebeten, jeweils nur einen Fahnen- beziehungsweise Bannerträger zu entsenden. Weitere Infos sind auf der ständig aktualisierten Internetseite der Pfarrei unter www.sanktida.de nachzulesen.

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