Ideen für Raumkonzept eingebracht
Bild: Schomacher
Die Planungen für die Lippetalschule laufen gut an. Jetzt beschäftigten sich Politiker mit dem Raumkonzept.
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„Die Schüler werden sehr viel Zeit in der Schule verbringen. An der Schule wird sich einiges an Sozialleben abspielen. Wir müssen unsere Gedanken sehr genau formulieren, um den Bedürfnissen gerecht zu werden“, sagte Cornelia Dickmann, Lehrerin für Englisch, Geschichte und katholische Religion, zum Raumkonzept der Gemeinschaftsschule in Lippetal, zu dem auch die Einrichtung einer Mensa zählt.

 Einstimmig wurde die vorgestellte Raumkonzeption im Ausschuss angenommen und zur weiteren Beratung an den Bau- und Planungsausschuss verwiesen, um einen Architekten auswählen und beauftragen zu können. Für den Aufbau der Gemeinschaftsschule bildete sich eine Planungsgruppe aus Schulleitern, Real-, Haupt- und Grundschullehrern, Elternvertretern sowie Vertretern aus Ratsfraktionen und der Verwaltung, die seit dem 21. Dezember 2010 mehrfach tagte.

Aus dem Kreis der 45 Planer bildeten sich Arbeitsgruppen. Christine Bertelt stellte Möglichkeiten zum Unterricht in den Klassen 5 und 6 vor. Ob die Schüler Unterrichtsfächer im 45- oder 60-Minuten-Rhythmus wechseln, gilt es noch zu entscheiden. Markus Friebe, Konrektor der Realschule, stellte Möglichkeiten der Stundenplangestaltung vor und sprach sich für den Stundentakt aus. Stünden nach dem derzeitigen Modell vier mal 45 Minuten Matheunterricht wöchentlich an, wären das nach dem neuen Modell drei Stunden à 60 Minuten. „Es ist wie bei jedem Kompromiss: Es gilt, Vor- und Nachteile abzuwägen“, so Schulleiter Erich Zajac. Bewegung und Kooperatives Lernen ist für die Planer ebenfalls Programm. Das Raumkonzept der Lippetalschule beinhaltet Rückzugs-, Spiel- und Medienbereiche, Orte für Arbeitsgemeinschaften und differenzierte Lehrmittel für einzelne Fächer.

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