In Rom Blinden-Fußballer getroffen
Schüler und Lehrerinnen der Lippetalschule waren im Rahmen des Austauschprogramms „Erasmus plus“ in Rom. Hier posieren sie vor dem Colosseum.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Sandra Albert und Jessica Meier waren die Jugendlichen zu Gast an der Schule Largo S. Pio V und trafen dort Schüler von vier weiteren europäischen Partnerschulen. Bei schönstem Frühlingswetter erkundeten die insgesamt 25 Projektteilnehmer die ewige Stadt und ihre zahlreichen historischen Attraktionen.

Alle Kinder waren in den Gastfamilien ihrer Austauschpartner untergebracht, die ihre Gäste nach italienischer Art mit Pizza, Pasta und Antipasti verwöhnten. So brach das Eis schnell zwischen allen Teilnehmern. Die gemeinsamen Erfahrungen ließen wieder viele Freundschaften entstehen. Neben dem umfangreichen Besichtigungsprogramm wurde in einem Workshop am Projektthema „Toleranz“ gearbeitet.

Dabei stand das Thema „Sehbehinderung“ im Mittelpunkt. Zum Beispiel zeigte ein Fußballtraining mit Vertretern der Blinden-Fußballmannschaft des AS Rom den Schülern, dass man auch dann Tore schießen kann, wenn einem nur das Gehör zur Verfügung steht. Abschließend stellte jede Partnerschule einen selbstgestalteten digitalen Comic zum Thema „Toleranz und Sehbehinderung“ vor, der in schuleigenen Workshops von den Schülern vor der Reise entwickelt worden war.

Um junge Menschen für Europa zu begeistern und ihnen zu interkulturellen Begegnungen zu verhelfen, fördert das EU-Programm „Erasmus plus“ jährlich Partnerschaftsprojekte im Schulbereich. So beschäftigen sich 24 Schüler der Lippetalschule mit gleichaltrigen Projektpartnern aus Polen, Italien, Schweden, Portugal und der Türkei seit 18 Monaten regelmäßig mit der Frage, wie man mithilfe von digitalen Medien und Werkzeugen nicht nur wie üblicherweise seine Freizeit gestalten, sondern Toleranz untereinander schaffen und Missverständnisse vermeiden kann.

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