Jan Gockels Hahn kräht am häufigsten
Federvieh unterm Arm, Pokal in der Hand: die Gewinner bei den Junioren (vorne v. l.) Jonas und Lara Bielefeld (Platz zwei), Jan Gockel (Platz eins) und Simon Nüse (Platz drei). Auch erfolgreich: Heinrich Feldhaus (hinten links) und Andreas Belmann (Plätze eins und drei bei den Senioren).

Veranstalter dieses witzigen Ereignisses ist der Rassegeflügelzuchtverein Oestinghausen. Die Erfinder dieser Veranstaltung haben sich die Eigenschaft des Hahnes, nicht nur bei Sonnenaufgang, sondern auch über den ganzen Tag hinweg immer mal wieder zu krähen, für den Wettbewerb zunutzegemacht.

Das Schreien ist für den Hahn reines Imponiergehabe. Er markiert auf diese Weise sein Revier und signalisiert den Rivalen damit seine Kampfbereitschaft sowie der gefiederten Damenwelt die Bereitschaft zur Balz. Wenn ein Hahn kräht, folgen meist auch alle anderen. So kann bei Wettbewerben wie dem in Niederbauer gut die Anzahl der „Kikerikis“ gemessen werden, weil sich jeder Hahn in seinem Revier durchsetzen möchte.

Eine halbe Stunde lang wurden die Schreie akribisch aufgezeichnet. Ludger Möllenhoff, Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtvereins, wertete schnell die Ergebnisse aus und konnte dann bei den Senioren ein Tier von Heinrich Feldhaus und bei den Junioren eins von Jan Gockel als Sieger ausmachen.

Kuchentheke, Getränkestand und Bartwurstbude bildeten die Versorgungsstationen für viele Besucher. Maiwanderer nutzten die Gelegenheit zu einem Abstecher. Die Jagdhornbläser „Volles Horn“ untermalten die Siegerehrung, und die Oldietraktorfreunde gaben sich ein Stelldichein.

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