Kleine Identracht beendet die Herzfelder Festwoche
Bild: nes
Während der Identracht wird der Schrein mit den Gebeinen der Heiligen an der Ida-Säule in Herzfeld abgestellt. Weihbischof Dr. Zekorn und Pfarrer Gereon Beese (v. l.) beten zusammen mit den Gläubigen.
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Gläubige aus Nah und Fern waren nach Herzfeld gekommen,  um den Ausklang der Ida-Woche zu feiern. Das Pontifikalamt feierte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn in Konzelebration mit Gemeindepfarrer Gereon Beese und Diakon Willenbrink. In seiner Predigt ermutigte Zekorn die Gemeinde, im Vertrauen auf Gott und die Heilige Ida vor allen Dingen im Alltag den Schatz des Lebens zu entdecken, der Energiequelle sei.

Für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste zeichnete in der gesamten Ida-Woche Basilikaorganist Jörg Bücker verantwortlich. Am Sonntag im Pontifikalamt dankten ihm sowie den Instrumentalisten Erik Schiermeyer (Kesselpauken), Lukas Schnittker, Ralf Schmuck und Tobias Behnert, Posaune, sowie Michael Hermann, Trompete, die Gläubigen mit einem Sonderapplaus.

Zur kleinen Identracht zog die Prozession von der Kirche über die Lippstädter Straße zur Station an der Ida-Säule. Die Blauröcke des örtlichen Löschzugs nahmen den kostbaren Reliquienschrein der Heiligen auf ihre Schultern, Ostinghauser Frauen trugen den kleinen Schrein mit dem Ida-Reliquiar, während die Frauengemeinschaft Herzfeld die Ida-Büste trug. Die musikalische Begleitung übernahm während der Prozession die Blasmusik Hultrop unter der Leitung von Franz-Josef Flecke. Der besondere Dank von Pastor Gereon Beese galt allen, die zum Gelingen der Ida-Festwoche einen Beitrag geleistet hatten. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates lud Bernd Voschepoth zur anschließenden Begegnung am benachbarte Haus Idenrast ein.

„Jedes Los gewinnt“, hieß es wie gewohnt am Stand der Messdiener. Diese Aktion ist immer ein Renner zum Abschluss der Ida-Woche. Schließlich ist der Erlös für den guten Zwecjk bestimmt. Im Haus Idenrast fand die Kunstausstellung noch einmal reges Interesse. Edith und Lothar Gottwald, Barbara Padberg sowie Gabriele Willenbrink zeigten hier ihre Arbeiten. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Viele nutzen die Zeit zum Plausch, genossen frischen Zwiebelkuchen und Federweißer. Andere entschieden sich für das traditonelle Angebot am Grillstand. Offeriert wurden zudem deftige Kartoffelsuppe, Pflaumenkuchen und nasse Waffeln.

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