Kreativität im Unterricht wird mit Ausstellung belohnt
Bild: nes
Überaus angetan von der Kreativität der Real- und Lippetalschüler zeigte sich Bürgermeister Matthias Lürbke (l.) bei einem Besuch der Ausstellung, die zurzeit im Haus Biele zu sehen ist.
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Seit dem 11. Januar können sich alle Interessenten die Kunstausstellung der Jugendlichen im Bürgersaal anschauen.

Während der Entstehung der Bilder stand beispielsweise für die 7. Klassen ein Gemeinschaftsprojekt bei Kunstlehrerin Bärbel Thies auf dem Stundenplan. Nach ersten Überlegungen war sicher: Es werden selbst Masken hergestelllt und gestaltet. In Teamarbeit fertigen alle Beteiligten eine Gipsmakse vom eigenen Gesicht, wobei die Schüler sich gegenseitig überstützten. Wie unterschiedlich die Gestaltung ausfallen kann, offenbart die Ausstellung. Neben Homer Simpson kann auch James Camerons Avatar ausfindig gemacht werden.

Bürgermeister Lürbke gab freimütig zu, dass Kunst nicht unbedingt sein Lieblingsfach in der Schule gewesen sei. Er selbst habe Handarbeitsunterricht gehabt mit Webrahmen, Strickbärbel und Nähmaschine. Den Bürgermeister interessierte aber brennend, ob sich die Schüler nur im Unterricht oder auch privat der Kunst widmen. Dabei war die Zahl derer, die auch zuhause oder in der Malschule kreativ sind, beachtlich.

Sehenswert sind im Haus Biele auch die Graffitis, die in den 9. Klassen gemalt wurden. Dabei hätten die Schüler echte Begeisterung gezeigt, sagte Kunstlehrerin Jutta Wille. Szenen aus dem Schulalltag brachten die Kinder mit Pinsel und Farbe ebenfalls zu Papier. Während eine Schülerin sich mit dem Schulkiosk beschäftigte, zeigt eine weitere Darstellung Klassenlehrer und einen Schüler im Dialog. Ein- und Mehrfarbendruck, die richtige Papierauswahl und die Technik des Drucks waren beim Linoldruck in der ehemaligen Klasse 7 entscheidend. Nach dem Märchen: „Die Kleine Hexe“, entstanden tolle Illustrationen in den 5. Klassen. Besonders ins Auge fallen in der Ausstellung die impressionistischen Bilder der 10. Klassen. Die Maler haben sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und sich dem hohen Arbeitsaufwand gestellt. Auf die Ergebnisse sei man stolz, erklärte Bärbel Thies.

Abschließend wollte der Bürgermeister wissen, welche Wünsche die Schüler zur Gestaltung des Schulzentrums in Herzfeld haben und wo sie Verbesserungsbedarf sehen. Hier standen das Angebot und die Preise am Schulkiosk, das Angebot in der Mensa und die Schülerbeförderung in der Diskussion.

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